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Die Mechanik des Seelenwagens. Eine neuronale Theorie der Handlungsregulation
Jeder Kriminalkommissar weiß: Die Motive muss man kennen! Doch Menschen haben selten nur eines: Die Mechanik ihres "Seelenwagens" ist nicht so einfach konstruiert und der Wagen wird von mehr als einem Pferd gezogen. Man hat ein wenig Hunger und zugleich ist man neugierig, wie der Roman weitergeht, und eigentlich müsste man noch etwas ausarbeiten...
Für solch komplexe Vorgänge gibt es Computersimulationen. Zum Beispiel diese: Ein netter kleiner Roboter bewegt sich auf einer Insel. Er findet bestimmte Bedingungen vor, er nährt sich, hat eine Aufgabe zu lösen - und er tut all dies nach einem Programm, das dem "Seelenleben" eines Menschen nachgebildet ist. Man kann Versuchspersonen die gleiche Aufgabe geben und untersuchen, ob ihre Handlungen den Handlungen des Roboters gleichen. Und das ist genau, was Dörner zusammen mit seiner Arbeitsgruppe getan hat.
Fazit: Handeln lässt sich als ein komplexes Zusammenspiel emotionaler, kognitiver und motivationaler Prozesse erklären. Und dieses Zusammenspiel kann man - ohne Rest - auf Vorgänge in Neuronennetzwerken zurückführen.
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