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Schlafratgeber - Einschlafen, Durchschlafen, Ausschlafen

Schlafratgeber - Einschlafen, Durchschlafen, Ausschlafen

von: Ruediger Dahlke

PeP eBooks, 2009

ISBN: 9783641014476, 96 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 4,49 EUR

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Schlafratgeber - Einschlafen, Durchschlafen, Ausschlafen


 

Tipps für eine geruhsame Nacht (S. 63-64)

Schlafstörungen sind lästig. Nicht nur aus diesem Grund sollte man unbedingt etwas gegen sie unternehmen. Schlafstörungen verkürzen auch die Lebenszeit in drastischer Weise. Sie erhöhen das Risiko für Schlaganfall, Infarkt und Krebs. Sie machen anfälliger für Infektionen aller Art, weil sie die Abwehrkraft schwächen. Darüber hinaus steigern sie das Unfallrisiko – nicht nur am Steuer. Wer schlecht schläft, stirbt also nicht nur eher, sondern lebt auch bedeutend schlechter.

Nur müde ins Bett gehen

Körperliche und geistige Müdigkeit sind ähnlich wichtig für das Einschlafen. Ob wir die körperliche Müdigkeit durch körperliche Arbeit oder durch sanfte Bewegung wie Spaziergänge oder Sport erreichen, bleibt sich gleich. Hilfreich ist, wenn die Tätigkeit subjektiv als sinnvoll erachtet wird. Ähnliches gilt für geistige Müdigkeit. Auch hier ist es naheliegend, sich in konstruktiver Weise geistig zu fordern, um sich und das Einschlafen zu fördern. Falls man nach einer Viertelstunde noch wach liegt, wäre es sinnvoll, das Bett wieder zu verlassen. Man sollte dann so lange auf den Beinen bleiben, bis das Gefühl, »todmüde « zu sein, neuerlich auftritt und das Bett sehnsüchtig statt mürrisch aufgesucht wird. Statt sich mit Diagnosen wie Hypersomnie oder Tagesschläfrigkeit krank machen oder krankschreiben zu lassen, wäre es viel zielführender, mit offenem Visier in den Kampf um die Schlafzeit einzutreten.

Wer nachts nicht schlafen kann, dafür aber ständig am Tag einnickt, hat offensichtliche Probleme, sich der dunklen Zeit mit all den dort drohenden Schattengestalten anzuvertrauen. So versucht das eigene Unbewusste, den Schlaf in harmlosere Zeiten zu verlegen. Dort ist aber der Schlaf zum einen nicht so wirksam. Zum anderen werden neben dem Tagesprogramm auch alle möglichen Sozialkontakte zerrüttet. Zudem macht es viel mehr Sinn, sich in der dunklen Zeit auch den dunklen Themen zu stellen. In solch einer Situation wäre es zuerst einmal nahliegend, die unbewusste Angst vor dem Dunkel und seinen Schattenwesen anzugehen. Hierzu gibt es eine Reihe von Hilfen, wie die Selbsthilfeprogramme Angstfrei leben und Schattenarbeit (siehe Anhang). Wenn das nicht ausreicht, wäre an Psychotherapie im Sinne einer Schattentherapie zu denken (Auskünfte beim Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen, Adresse im Anhang). Der Kampf muss jedoch noch auf einer zweiten Ebene angegangen werden.

Wer nämlich der Müdigkeit tagsüber nicht nachgibt, wird irgendwann wieder nachts schlafen. Die Frage, die es hier auszufechten gilt, lautet: Gewinnt das Unbewusste, oder behält das Bewusstsein die Oberhand? Der Kampf gegen die tägliche Schläfrigkeit kann zermürbend werden, aber zur Not kann man ja aufstehen, falls man im Sitzen dem Schlaf nicht entkommt. Wer sich fest entschließt, zwischen 9 Uhr morgens und 9 Uhr abends keine Minute zu schlafen, und dies auch durchhält, wird rasch Erfolg haben. Der Nachtschlaf tritt umso sicherer ein, wenn das Unbewusste die Botschaft bekommt, dass es keine Chance hat. Auf die Intelligenz des Körpers können wir uns jederzeit verlassen.