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AC/DC - Maximum Rock 'n' Roll

AC/DC - Maximum Rock 'n' Roll

von: Murray Engleheart

PeP eBooks, 2009

ISBN: 9783641018115, 508 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 11,99 EUR

Ersparnis: 3,01 EUR

  • Dämliche Dämonen
    Das Vermächtnis der Magd
    Unter Damen
    Die elfte Jungfrau
    Laura - Venezianisches Maskenspiel
    Feuchtoasen - Erotische Bekenntnisse
    Warten auf Xrayn Einsatz für Generalin Kamuko – die Stunde der Mutanten (Band Nummer 2447)
    Gefangen
  • Lockruf der Leidenschaft
    Die Magie der Hexen
    Du wirst lachen, mir geht's gut
    Schwarz wie die Nacht - böse Kurzgeschichten
    Der Wunschzettel
    Roter Mohn.
    Die Pestglocke

     

     

 

Mehr zum Inhalt

AC/DC - Maximum Rock 'n' Roll


 

16. Kapitel (S. 261-262)

Highway To Hell

1926, als in den USA der Highway 666 fertiggestellt wurde, wählte man diesen Namen für das vier Staaten durchquerende Teerband lediglich aus chronologischen Gründen: Es war der sechste Abzweig des Highway 66, mehr nicht. Aber mit diesen drei Ziffern, die der Bibel zufolge das Zeichen des Antichristen sind, umwehte den Highway von Anfang an der Hauch des Unheils. Die amerikanischen Ureinwohner sorgten sich wegen der satanischen Assoziationen.

Einige fingen an, auf die hohe Zahl tödlicher Autounfälle auf dieser Strecke hinzuweisen. Andere abergläubische Zeitgenossen waren der Überzeugung, dass jene, die über ihre Bedenken spotteten, indem sie zum Beispiel eines der Schilder mit der Straßennummer klauten, sich mit Kräften anlegten, mit denen man es besser nicht tat. Der Highway zur Hölle verlangte Respekt. Auf der anderen Seite des Planeten machten sich ein paar Typen daran, das Schicksal herauszufordern. Angus: »Zu einer Zeit, als bei uns auf Tour echt die Hölle los war, fragte mich ein Mädchen: ›Hey, wie heißt eigentlich diese Tour?‹ Ich sagte: ›Es ist der verdammte Highway zur Hölle, so eine AC/DC-Tour.‹«

Die Sessions für das neue Album, die Anfang Dezember begonnen hatten, dauerten bis ins neue Jahr. Bon war mit seiner Performance auf Powerage nicht ganz zufrieden gewesen. Er hatte das Gefühl, dass die Texte von Songs wie »Gone Shootin’« schlicht zu ernsthaft ausgefallen waren. Dieses Mal wollte er lockerer schreiben. Titel wie »If You Want Blood« entsprachen eher dem Stil, der ihm vorschwebte. Atlantic Records forderte ebenfalls Veränderungen. If You Want Blood schickte sich an, sich in den USA besser zu verkaufen als Let There Be Rock und Powerage zusammen. Unübersehbar ging es für AC/DC in den Staaten aufwärts, aber Atlantic wollten noch höhere Marktanteile – sie wollten ein Album, das sich landesweit verkaufte, angeführt von einer mächtigen Hitsingle.

Dieses wichtige Album sollten sie jetzt machen. Um den nötigen Erfolg zu haben, erschien es Atlantic zwingend notwendig, die Band mit einem unverbrauchten Produzenten zusammenzubringen. Also flog Vizepräsident Michael Klenfner nach Sydney, um sich mit AC/DC, George und Harry zu treffen. Dort informierte ihn die Band zunächst über das, was sie bisher erarbeitet hatte. Schlagzeuger Ray Arnott, der zahllose Sessions mit George und Harry für das Albert-Label absolviert und auch mit Stevie Wright gespielt hatte, sprang für Phil Rudd ein. Ray Arnott: »Ich kam eines Abends ins Studio, wir spielten ein bisschen, um diesem Ami ein paar der neuen Licks zu zeigen, die AC/DC ausgetüftelt hatten.

Er wollte wohl überprüfen, ob wirklich gearbeitet wurde. Wir nannten ihn Tons Of Fun, Mr. Superspaß. Wir gingen gemeinsam essen, und der Typ bestellte einen Rotwein, von dem die Flasche 80 Dollar kostete. Bon sagte: ›Das ist doch Essig, der taugt allenfalls, um ihn über die Fish’n’ Chips zu kippen!‹ Die nächste Flasche, die Bon bestellte, lag schon bei 300 Dollar. Aber die Amis haben bezahlt. Wir hatten einen tollen Abend.« Für Arnott war es ohnehin eine entscheidende Woche in seinem Leben. Er heiratete kurz darauf, und die Jungs veranstalteten ihm zu Ehren einen rauschenden Junggesellenabschied. Ray Arnott: »Malcolm, George, Angus und ich gingen mit ein paar Jungs zu diesem Club auf der George Street in Sydney.