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Die Prognostiker: In der Kernzone von Hangay – ESCHER erkennt seine Grenzen (Band Nummer 2480)

Die Prognostiker: In der Kernzone von Hangay – ESCHER erkennt seine Grenzen (Band Nummer 2480)

von: Uwe Anton

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2480ebook, 60 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Schatten im Paradies (Band Nummer: 2511)
    Erfolgsfaktor Körpersprache: Sicher auftreten im Beruf
    Günstlinge des Hyperraums: Sie sind die Prognostiker der Kolonne - ihr Auftrag ist die Erschaffung der Negasphäre (Band Nummer 2481)
    Sklave der Maschinen (Band Nummer: 2417)
    Die Nadel des Chaos: Einsatz in GLOIN TRAITOR – Entscheidung für ESCHER (Band Nummer 2483)
    Der Entropische Zyklon (Band Nummer: 2418)
    Die Frequenz-Monarchie (Band Nummer: 2501)
    Der neue Herr der SOL (Band Nummer: 2419)
  • Im Museumsraumer (Band Nummer: 2502)
    LICHT VON AHN: Die Geschichte der Gründermutter - und die Zukunft der Friedensfahrer (Band Nummer 2478)
    Die Falle von Dhogar (Band Nummer: 2503)
    Technomorphose: Die JULES VERNE im Umbau – der Raumer geht in einen neuen Einsatz (Band Nummer 2479)
    Die Hypersenke (Band Nummer: 2504)
    Der ewige Kerker: Es gibt kein Entrinnen – die SOL in der Kernzone Hangay (Band Nummer 2482)
    Die Whistler-Legende (Band Nummer: 2510)
    Die Tauben von Thirdal (Perry Rhodan Band 2516)
 

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Die Prognostiker: In der Kernzone von Hangay – ESCHER erkennt seine Grenzen (Band Nummer 2480)


 

4. Hangay (S. 21-22)

Ein Blick auf die Ortungsholos in der Zentrale verriet ihm den Grund der Aufregung. Nicht weit entfernt von der Baustelle war ein Hypersturm losgebrochen. Savoire wurde blass. Was er da sah, war beileibe kein Sturm mehr, es war ein Orkan. Und zwar ein gewaltiger. In dieser zentrumsnahen Region waren permanente Hyperorkane die Regel, und sie hatten in einigen hundert Lichtjahren schon einige bemerkt, aber was sich dort zusammenbraute ...

»Stärke achtzig Meg«, sagte Pal Astuin. »Steigend. Jetzt einhundert, einhundertzwanzig ...«

Geistesabwesend stellte Savoire fest, dass auch dieser Avatar ESCHERS sich nun zu ihnen gesellt hatte, dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die dreidimensionale Darstellung.

Der Raum selbst drohte in sich zusammenzubrechen. Überschlagblitze rissen das Kontinuum auf und durchzogen die Schwärze des Alls mit gezackten Linien, aus denen es rot und blau hervorquoll, wahrscheinlich Hyperstrahlung, die die Positronik auf diese Weise darstellte.

Einen Moment lang erlosch das Holo, dann bildete es sich zitternd und unscharf neu. »Eine Raum-Zeit-Verzerrung, gefolgt von einem Weltraumbeben«, stellte Astuin lapidar fest. »Kurzfristiger Ausfall sämtlicher hyperphysikalischer Geräte. Kein Hyperfunk mehr, die auf fünfdimensionaler Basis arbeitenden Orter funktionieren nur noch eingeschränkt, wenn überhaupt ...«

Savoire spürte, dass sein Magen sich zu einem kleinen Klumpen zusammenzog. Standardaussagen ... hundertmal gelesen, aber es ist eben doch ein Unterschied zwischen Kennen und Er-leben.

Die Weltkugel war trotz ihres Versorgertraktes nicht überlichtfl ugtauglich und konnte nicht aus eigener Kraft vor diesen unvorstellbaren Gewalten fl iehen. Wenn sich der Sturm zu ihnen hin verlagerte oder gar ein ...

Er verdrängte den Gedanken und versuchte, eine Holoeinblendung der Baustelle aufzurufen, doch die Positronik spielte ein anderes Bild ein: Ein rotschwarzes Wirbeln entstand in einer Randzone des Hyperorkans, dehnte sich aus und zog langsam vom Zentrum des Sturms fort, in Richtung der Baustelle. Aus seinem Inneren schien Dunkelheit zu quellen, als wäre es eine Öffnung ins Nichts.

»Tryortan-Schlund«, murmelte Savoire rau.

»Wir mussten früher oder später damit rechnen«, sagte Pal Astuin emotionslos. »Ein bekanntes Phänomen. Seine Entstehung wird in dieser zentrumsnahen Region durch die permanenten Hyperorkane begünstigt.«

Der Diakater warf dem Avatar einen befremdeten Blick zu. »Wenn der Schlund hierher zieht, droht uns höchste Gefahr, und du redest, als ...«

»Der Schlund wird hierher ziehen«, bestätigte Astuin. »ESCHER hat seine Bahn bereits berechnet. Aber Kalbaron Karuff hat schon reagiert. Die Weltkugel wird bereits von Montagebooten angesteuert, die sie per Traktorstrahl zum bereits fertiggestellten Kolonnen- Fort TRAICOON 06-202a schleppen werden.«

Wie zur Bestätigung seiner Worte ging ein spürbarer Ruck durch den Versorgerbereich. Abrupt wechselte die Holodarstellung, zeigte nun den Ausschnitt einer Außenseite des Forts, in der eine Öffnung von 840 mal 840 Metern zu klaffen schien.

Ein Hangar, wurde Savoire klar, nicht von Außenschotten verschlossen, sondern mit abriegelnden, transparenten semipermeablen Energiemembranen auf Prallfeldbasis. Feste Körper konnten sie durchdringen, die Atmosphäregase nicht.

Das Bild wechselte erneut, während die Weltkugel in den Hangar schwebte, dessen Tiefe mit 1200 Metern angegeben wurde, und dort sanft aufsetzte. Es zeigte wieder die Baustelle, der sich Dutzende von Kolonnen-Fähren näherten.

»ESCHER hat soeben Kontakt mit dem Rechnersystem des Forts aufgenommen«, informierte Astuin.

»Was?« Savoire fuhr zu dem Avatar herum.