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Theologie für die Praxis 1-2/2013

von: "Jörg Barthel, Holger Eschmann, Roland Gebauer, Christof Voigt (Hrsg.) "

Edition Ruprecht, 2013

ISBN: 9783846999523 , 122 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 21,90 EUR

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Theologie für die Praxis 1-2/2013


 

»Wir freuen uns, nun endlich das Themenheft zur Frage »Was ist Wahrheit?« präsentieren zu können. Es vereinigt in sich eine Reihe von Beiträgen, die sich der kontrovers diskutierten Frage nach der Eigenart des theologischen Wahrheitsbegriffs und dem Wahrheitsanspruch theologischer Aussagen aus verschiedenen Perspektiven nähern. Die an den Anfang gestellten Beiträge von Roland Gebauer und Michael Nausner beleuchten zwei grundsätzlich verschiedene Weisen, sich der Wahrheitsfrage theologisch anzunähern. Roland Gebauer geht mit der Alten Kirche und den Reformatoren von der Offenbarung der Wahrheit Gottes im Christusgeschehen aus, wie es in der Bibel bezeugt ist. In kritischer Auseinandersetzung mit »aufgeklärter« und postmoderner Theologie, die die Suche nach der Wahrheit in der Vernunft bzw. in den religiösen und kulturellen Kontexten verortet, plädiert er im Anschluss an Karl Barth für ein existentielles Sich–hinein–Begeben in den Raum der biblisch bezeugten Wahrheit Gottes. Der englischsprachige Beitrag von Domenic Nigrelli, Professor für Religion und Philosophie am Martin Methodist College in Tennessee (USA), skizziert ein dialektisch-korrelationales Modell theologischer Wahrheit, das in mancher Hinsicht zwischen den beiden zuvor genannten vermittelt. Die deutsche Zusammenfassung von Michael Nausner soll Lesern und Leserinnen, die den komplexen Gedankengängen Nigrellis im Englischen nicht oder nur bedingt folgen können, helfen, die wesentlichen Aussagen zu erfassen. In seinem Beitrag ›Kindermund tut Wahrheit kund‹ beschreibt Achim Härtner, wie Kinder und Jugendliche in Bezug auf die Wahrheitsfrage im Laufe der Geschichte immer stärker als ernstzunehmende Gesprächspartner wahrgenommen worden sind. Diese wachsende Wertschätzung der Beiträge von Kindern führte Ende des letzten Jahrhunderts schließlich zur Ausbildung der Begriffe Kinderphilosophie und Kindertheologie, die sowohl als Philosophie und Theologie (von Erwachsenen) für Kinder als auch von Kindern (für Erwachsene) verstanden werden. Der Beitrag ist ein starkes Plädoyer dafür, mit Kindern von der Wahrheit reden zu lernen. Der Beitrag von Ulrike Schuler zur Rolle der Freikirchen im Blick auf das nahende Reformationsjubiläum ist nur locker mit dem Hauptthema des Heftes verknüpft. Indirekt ergeben sich freilich vielfältige Bezüge, war doch die Reformation durch das Ringen um Wahrheit in Glaubensfragen zutiefst bestimmt. Die Feiern und Veröffentlichungen zum Reformationsjubiläum stellen die Freikirchen vor die Frage, wie sie sich einerseits auf die lutherischen Ursprünge der Reformation beziehen, andererseits aber auch ihre eigenen Akzentsetzungen als evangelische Weiterentwicklungen der reformatorischen Impulse zur Geltung bringen können. Diese Spannung lässt das Reformationsjubiläum zu einer ökumenischen Herausforderung werden. Der zeitlosen Frage nach der Wahrheit am Krankenbett geht Holger Eschmann in seinem Beitrag nach. Er beschreibt, wie sich diesbezüglich die medizinethischen Überzeugungen über die Jahrhunderte hinweg stark verändert haben. Bestimmte in früheren Zeiten vor allem der Arzt, wieviel Wahrheit über die Schwere der Erkrankung für den kranken Menschen gut ist, rückte im 20. Jahrhundert die Selbstbestimmung und das Mitspracherecht des mündigen Patienten immer mehr in den Vordergrund. Mit Hilfe eines international anerkannten Modells wird ein mögliches praktisches Vorgehen am Krankenbett für das ärztliche und seelsorgliche Handeln beschrieben. Die an den Anfang gestellten Beiträge von Roland Gebauer und Michael Nausner beleuchten zwei grundsätzlich verschiedene Weisen, sich der Wahrheitsfrage theologisch anzunähern. In diesem E-Mail-Wechsel am Schluss des Heftes werden die unterschiedlichen Ansätze der beiden Autoren noch einmal kontrovers diskutiert.« (Aus dem Vorwort von Jörg Barthel, Holger Eschmann, Roland Gebauer und Christof Voigt)