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Praxis der Schematherapie - Grundlagen, Anwendung, Perspektiven
Hinderliche Verhaltensmuster über Bord werfen!
Die Schematherapie verbindet auf der Basis einer neurobiologischen Sichtweise psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ansätze. Sie geht davon aus, dass sich während des Heranwachsens bestimmte Erfahrungen und Muster im zwischenmenschlichen Bereich - insbesondere in der Beziehung zu den Eltern - entwickeln, die das Verhalten lebenslang beeinflussen. Persönlichkeitsstörungen werden demnach als Folge kindlicher Beziehungserfahrungen (z.B. Vernachlässigung, Ablehnung, Beschämung) aufgefasst, die sich in die neuronale Struktur des Menschen "eingebrannt" haben.
Für eine erfolgreiche Behandlung müssen diese negativen Schemata aufgedeckt und konsequent modifiziert werden. Dabei ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeut und Patient, die begrenzte elterliche Fürsorge mit fordernder, empathischer Konfrontation flexibel ausbalanciert, notwendig. Der Autor vermittelt anschaulich die wichtigsten Grundlagen des Schemamodells von J.E. Young, ergänzt um neurobiologische und bindungstheoretische Aspekte, und zeigt Techniken wie Imaginationsübungen, Dialogarbeit mit Stühlen und Selbstregulationsstrategien für den Alltag praxisbezogen auf. Darüber hinaus werden neue Anwendungsgebiete dieser jungen Therapieform, z.B. Abhängigkeitserkrankungen, Paarbehandlungen und Forensik, vorgestellt.
Aus dem Inhalt:
Grundlagen der Schematherapie Modelle und Konzepte
Der Therapieprozess Werkzeuge der Schematherapie Perspektiven
Vorteile/Essentials:
Umfassend: verständliche Darstellung der theoretischen Grundlagen und Bezüge zu populären nahestehenden Therapiekonzepten
Praxisnah: detaillierte Schilderung zentraler schematherapeutischer Techniken
Besonders berücksichtigt: Umgang mit schwierigen Therapiesituationen Ausblick: neue Entwicklungen und Anwendungsgebiete
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion
























