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Bei den drei Eichen

Bei den drei Eichen

von: Edgar Wallace

PeP eBooks, 2003

ISBN: 9783894803056, 158 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 2,49 EUR

  • Kreuzblume
    Der Jackpot
    Das blaue Mädchen
    Sein letzter Fall
    Die Zwillinge
    Cryptonomicon
    Unter den Zitronenbäumen - Ein Optimist in Andalusien
    Die Schatten und der Regen
  • Die Abenteuerin
    Die Herrin der Päpste
    A.S. der Unsichtbare
    Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod
    Die blaue Hand
    Die Brut
    Herzenslieder.

     

     

 

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Bei den drei Eichen


 

18 (S. 103-104)

»Ihn getötet hat?« wiederholte Lexington, als er sich von seinem Erstaunen wieder einigermaßen erholt hatte. »Aber Deveroux ist doch nach Südamerika entkommen!« »Wenn er wirklich flüchten konnte, fällt meine Theorie natürlich in nichts zusammen.« »Bob Stein hat doch in seinen Aufzeichnungen notiert, daß er mit Mandle an jenem Tag in Cardiff gewesen sei ...«

»Das mag ja stimmen, wenn du mit jenem Tag etwa den siebenundzwanzigsten Februar meinst, den Mandle auf dem Titelblatt seines Berichtes erwähnte. Daraus ist aber noch lange nicht zu schließen, daß Deveroux auch an diesem Tage gestorben ist. Bob Stein kann nur etwas über die Tage, an denen er mit Mandle zusammenarbeitete, aussagen, das heißt, bis zu dem Sonntag, an dem sie nach London zurückkehrten. Denn gleich darauf trat Bob Stein eine vierwöchige Ferienreise an, die in die Schweiz führte. Der Chef von Scotland Yard hatte den beiden sehr übelgenommen, daß sie Deveroux entwischen ließen; wahrscheinlich kam es Stein daher sehr gelegen, eine Zeitlang aus seiner Reichweite zu sein.« »Aber was ist denn nun an diesem bewußten 27. Februar passiert?« beharrte Lexington.

»Das müssen wir eben herauskriegen.« Am Nachmittag traten die Brüder die Rückreise an, die sie in London unterbrachen, um dort zu übernachten. Die Weiterreise am nächsten Morgen erfolgte sehr zeitig, weil der ungeduldige Lexington abends vergeblich eine telefonische Verbindung mit dem Prinzenhof verlangt hatte. Entweder sei die Leitung gestört oder der Hörer im Prinzenhof läge nicht auf, erklärte das Postfräulein von Haslemere. »Wirst du Stein erzählen, was du entdeckt hast?« erkundigte sich Lexington unterwegs.

»Nein. In Fällen wie diesem können zu viele Auskünfte einen leicht behindern.« »Das verstehe ich nicht.« »Dann will ich es dir durch ein Beispiel erklären, du Unschuldsengel «, sagte Socrates lächelnd. »Nehmen wir einmal an, ich setze Bob von meinem Argwohn in Kenntnis, daß Deveroux durch Mandle ermordet wurde. Was geschieht dann ...? Bob wird mir durch Notizbücher und sonstige Dokumente zu beweisen versuchen, daß Mandle an je nem oder einem anderen beliebigen Tag unmöglich im Pfuhl im Moor gewesen sein kann. Nach nichts aber steht einem Kriminalbeamten weniger der Sinn als nach einem Alibi für eine Beschuldigung, die noch gar nicht formuliert ist ...! Ich werde Bob Stein nur von der Entdeckung eines sehr verwahrlosten Hauses inmitten eines unglaublich verwilderten Gartens erzählen. Erst wenn ich Mandles Täterschaft lückenlos beweisen kann, werde ich Stein aufklären. Und dann bin ich auch in der Lage, meine Hand auf den Mann zu legen, der John Mandle in der Nacht des 3. Juni erschossen hat.«

Bob Stein saß mit seiner Morgenzigarre auf den Stufen der Terrasse, als ihr Auto vorfuhr. »Hallo, glücklich zurück?« rief er fröhlich. »Erfolg gehabt?« »Nicht allzuviel«, flunkerte Socrates. »Warum bringen Sie Molly nicht wieder mit?« fragte Stein. »Molly ...? Was soll das heißen?« »Sie ist gestern nachmittag nach London gefahren«, erklärte Stein, und wenn er eine Bombe geworfen hätte, so würde dies kaum eine verheerendere Wirkung gehabt haben. »Ich war der Meinung, sie habe eine Verabredung mit Ihnen. Und damit sie den Zug 3.15 Uhr noch erreichte, brachte ich selbst sie mit der Limousine nach Guildford.« »Hat sie Gepäck mitgenommen?« fragte Socrates. »Nur eine Handtasche. Warum? Stimmt etwas nicht?« »Sie hat mir doch fest versprochen, sich bis zu meiner Rückkehr nicht von hier fortzurühren!« Socrates' Stimme klang sonderbar belegt. »Sagte sie Ihnen, was sie in London vorhat?« Stein schüttelte den Kopf. »Da ich glaubte, daß sie sich mit Ihnen treffen wollte, habe ich keine Fragen gestellt.« Von bösen Ahnungen gequält, stieg Socrates zu seinem Zimmer hinauf.