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Günstlinge des Hyperraums: Sie sind die Prognostiker der Kolonne - ihr Auftrag ist die Erschaffung der Negasphäre (Band Nummer 2481)

Günstlinge des Hyperraums: Sie sind die Prognostiker der Kolonne - ihr Auftrag ist die Erschaffung der Negasphäre (Band Nummer 2481)

von: Wim Vandemaan

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2481ebook, 65 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Dantyrens Rückkehr (Band Nummer 2457)
    Attacke der Cypron (Band Nummer 2431)
    Warten auf Xrayn Einsatz für Generalin Kamuko – die Stunde der Mutanten (Band Nummer 2447)
    Proto-Negasphäre (Band Nummer 2432)
    Evolux: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht (Band Nummer 2450)
    Der Zorn des Duals (Band Nummer 2433)
    Die Finale Schlacht: Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite (Band Nummer 2449)
    ESCHERS Plan: Die Giganten treffen sich – und Savoire muss sich entscheiden (Band Nummer 2443)
  • In der Steilen Stadt: Intrigenspiel auf Evolux – das Diebeskommando kämpft sich durch (Band Nummer 2453)
    Geschöpf des Chaos: Ein Dual steht am Scheideweg – seine Entscheidung betrifft die Zukunft (Band Nummer 2445)
    Operation Kobaldblau: Ein Diebeskommando in Aktion – Mondra Diamond verfolgt einen heiklen Plan (Band Nummer 2452)
    Vor der Finalen Schlacht: Tarquinas Untergang steht bevor – die Flotte der Feiglinge bricht auf (Band Nummer 2444)
    Sieg der Moral: Perry Rhodan macht eine Entdeckung – die Karten werden neu gemischt (Band Nummer 2455)
    Tage der Angst: Die Entscheidung für Tare-Scharm – riesige Raumflotten ziehen ins Gefecht (Band Nummer 2448)
    Schiff aus der Ewigkeit: Sie betreten den Obelisk-Raumer – ein Blick in eine andere Welt (Band Nummer 2454)
    Akademie der Mikro-Bestien (Band Nummer 2456)
 

Mehr zum Inhalt

Günstlinge des Hyperraums: Sie sind die Prognostiker der Kolonne - ihr Auftrag ist die Erschaffung der Negasphäre (Band Nummer 2481)


 

Sprich im Schlaf (S. 13-14)

Latifalk und Canzuri trafen sich nicht häufi ger, aber ihre Begegnungen schienen Latifalk intensiver als je zuvor. In den Mathematischen Clubs waren sie bald ein unschlagbares Paar, wobei es keinen Zweifel gab, dass Latifalk der glänzendere Denker war, Canzuri aber der spöttischere, schärfere Redner.

Hin und wieder deutete einer der Vordenker Latifalk gegenüber an, dass er besser daran täte, den Konvent, wenn schon nicht mit einem begabteren Rechner als Partner und Berater, so doch lieber allein anzutreten. »Ihr Freund hat sich in Ihr Gehäuse verbissen, Latifalk. Sie ziehen Ballast hinter sich her.«

»Es ist ein Ballast, der mich antreibt«, erwiderte er.

Nach alter Sitte machten Latifalk und Canzuri die Große Geodätische Linie mit, wanderten durch die ubbouschen Siedlungslande, durchschwammen die Ockersümpfe, segelten über das Meer Han, passierten die Enge von Drol, segelten über das Meer Bivla, an der Sandinsel Loguum vorbei, auf der das Arkanportal Sisum Ezzec stand, und erreichten die Purpursümpfe rund um die Siedlungslande von Kneu.

Latifalk redete mit, hatte, wenn es hypermathematisch wurde, glänzende Ideen, freute sich der Gemeinschaft mit Canzuri und träumte von Fahxiage, von den Glutbildern, die sie zeichnete, von ihrem türkisfarbenen Brustschild.

Sie waren mal zehn, mal zwölf. Einige Palkari schlossen sich ihrer Linie an. Zwei blieben in der Großen Stadt Ghossenec. Pihhilli wurde vom Ausläufer eines Dimensionenwetters verwandelt und zu Stein.

Mit drei oder vier anderen gehörten Latifalk und Canzuri zum Kerngebilde der Großen Geodätischen Linie, die alle jungen männlichen Palkuri vor ihrem ersten Konvent absolvierten. Sie unterhielten sich fast ununterbrochen. Sie stritten über Frauen und Algorithmen, über den Plunder, die Arkanportale und das Jenseits, in das sie führen mochten; über die Frage, ob man mit einem Gasschiff eines Tages die Anziehungskraft von Palkaron überwinden und in den Sternenraum vorstoßen würde, um die Natur der Raumschnellen zu erkennen, in denen sich Palkaron bewegte wie kein anderer Himmelskörper sonst.

»Ich frage mich, ob die Raumschnelle irgendwann ein Ende hat oder ob wir endlos durch den Sternenraum fl iegen werden«, überlegte Cuim.

»Die Astronomen behaupten, sie hätten bislang kein weiteres stellares Objekt entdeckt, das sich ähnlich unregelmäßig bewegt wie der Palkaron-Gleiß-Monde-Komplex«, sagte Krupotef, der sich immer schon für stellare Phänomene interessiert hatte. »Außerdem scheint unser System auch dahingehend eine Ausnahme zu bilden, als in den meisten anderen Systemen die Planeten um die Sonne fl iegen und nicht wie bei uns.« »Wir sind eben etwas Besonderes«, warf Cillar ein und verlangte, dass wieder vermehrt über Frauen gesprochen werde.

»Was meinst du?«, wandte sich Latifalk an Canzuri.

»Es wäre klug, wenn jeder über das spräche, wovon er etwas versteht.«

»Dann sollten wir Cillar untersagen, von Frauen zu reden«, witzelte Krupo-tef. »Sag schon«, beharrte Latifalk. »Warum bewegt sich der Palkaron-Gleiß-Monde-Komplex so irregulär? Warum zieht er immer wieder durch den Hyper-raum?«

»Das liegt doch vor den Fühlern«, sagte Canzuri. »Weil er sich überhaupt nicht bewegt. Weil er gar nicht zieht.«