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PERRY RHODAN-Action: Der Tod in Terrania: Hetzjagd durch Terrania City - ein mörderischer Mutant treibt sein Unwesen (Band Nummer 26)

PERRY RHODAN-Action: Der Tod in Terrania: Hetzjagd durch Terrania City - ein mörderischer Mutant treibt sein Unwesen (Band Nummer 26)

von: Carolina Möbis

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perprac26book, 70 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

Mehr zum Inhalt

PERRY RHODAN-Action: Der Tod in Terrania: Hetzjagd durch Terrania City - ein mörderischer Mutant treibt sein Unwesen (Band Nummer 26)


 

S. 19

Zusammengekauert wie ein verlorenes Kind saß der Mausbiber in dem viel zu großen weißen Krankenbett. Seine Hände führten ungeachtet der Klemmkanüle auf dem Handrücken ein unheimliches Eigenleben. Ziellos strichen sie über die Matratze. Gucky sah rein schon körperlich nicht gut aus: Heilsalbe an Bauch und Brust verklebte das Fell, Flüssigkeit tropfte aus einem Schwebebeutel in einen Schlauch in seiner Armbeuge. Unter einem breiten Pfl aster auf seiner Stirn klebte eine Neurosonde, die Kal-Azims Geräten jeden Nervenimpuls des Gehirns übermittelte. Doch es waren vor allem die Augen, die Rhodan erschreckten. Sonst so lebhaft und voller Einfälle, bewegten sich die Pupillen nun ziellos, richteten sich nie länger als drei Sekunden auf den gleichen Ort. »Ich hatte vorhin solchen Hunger, Perry. Aber sie nehmen mir alles weg«, wisperte der Multimutant kläglich. »Habe ich dir schon gesagt, dass ich nicht teleportieren kann?«, wechselte er unvermittelt das Thema.

Er hatte es gesagt. Bereits viermal. Und es wieder vergessen. So ging das schon seit fünf Minuten, seit Rhodan das Krankenzimmer betreten hatte. Obwohl Kal- Azim ihn auf die Situation vorbereitet hatte, kostete es Rhodan einige Mühe, den Kloß, der sich in seiner Kehle festsetzen wollte, hinunterzuzwingen. Statt den Kopf in den Händen zu vergraben, lehnte er sich auf seinem Besucherstuhl nach vorn und strich Guckys zerknülltes Kopfkissen glatt. Dann nahm er den Trinkbecher vom Antigravtablett am Kopfende des Bettes und hielt ihn dem Freund hin. »Möchtest du Wasser? Das erfrischt dich.« Unwillig stieß Gucky Rhodans Hand fort. »Kein Wasser!«, fauchte er mit einer guten Portion Wut in der Stimme und ballte die kleinen Finger zu Fäusten. »Er hat es mir weggenommen! Ich will es wiederhaben! «

Urplötzlich klärte sich sein Blick und heftete sich an Rhodans Antlitz. »Ich könnte ebenso gut blind sein. Blind oder taub. Mir fehlt ein Stück von mir. Jetzt kenn ich mich nicht mehr. Ich hab den Schlüssel, aber keine Tür. Ich will es zurück!« Im nächsten Augenblick ruckte der Kopf nach links. »Und wo ist eigentlich Bully? Ich will Bully sehen!« Resigniert stellte Rhodan den Becher zurück und wandte sich Kal-Azim zu. Der Ara stand neben dem Besucher und verfolgte noch immer konzentriert die Daten der Neurosonde, die sein Diagnoseblock sekündlich auswertete. »Die Intervalle zwischen sympathischer und parasympathischer Phase werden kürzer«, bemerkte er fasziniert. »Noch fünf Sekunden, dann kommt es ... drei, zwei ...«

Der Mausbiber sank zurück auf das Kissen. Die Rastlosigkeit wich übergangslos aus seinem Körper. Er lag ganz still. Allein die großen Kulleraugen rollten hin und her und starrten schließlich an die Decke, wahrscheinlich ohne sie wahrzunehmen.