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Hyperflackern. Kosmische Waffenbrüder am Grenzwall - sie versuchen den Durchbruch (Band Nummer 2485)
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Hyperflackern. Kosmische Waffenbrüder am Grenzwall - sie versuchen den Durchbruch (Band Nummer 2485)
4. (S. 14-15)
Verschweigt der Nukleus bewusst Dinge, die uns beunruhigen könnten? Die Diskussionsforen in der JULES VERNE und in den anderen Schiffen des Einsatzgeschwaders ARCHETIM waren voll von solchen Themen. Auch die Trivideo-Kanäle beackerten dieses Feld.
Aber auch die Frage nach der Rüstung und dem Helm stand hoch im Kurs. Alaska hat ihn einst getragen, er weiß, welche Macht der Vektor-Helm darstellt. Und er kann sich ein Bild von dem machen, was in der Rüstung steckt. Kann diese bewirken, was ESCHER nicht schafft?
Eher abstrus schien dagegen die Fragestellung: Liegt es an Kamuko, dass der Nukleus schweigt? Noch immer pulsiert er doppelt so schnell wie gewohnt. Der zeitliche Zusammenhang mit dem Auftauchen der THEREME II wurde erwähnt, die schließlich Kamuko und die Nachtlicht-Rüstung an Bord hatte. Der Zusammenhang drängt sich einem förmlich auf, aber ich halte es derzeit noch für eine falsche Fährte.
Rhodan seufzte bei beinahe jedem Beitrag, den er aus den Kommunikationsforen aufrief. Da tauchten Fragen und Bedenken auf, die keiner laut geäußert hätte, für die sich in diesem virtuellen Meinungsmarktplatz aber immer irgendein Interessent fand. Nun, wenn es denn dem Stressabbau diente ...
Er schuf ein Akustik-Dämmfeld um sich herum und öffnete seine eigene Notiz, die er später seinem Tagebuch hinzufügen wollte. Auch er machte sich Gedanken und verschriftlichte sie, allerdings teilte er sie nicht allen öffentlich mit. Das durfte er auch gar nicht, wollte er die ohnedies vorhandene Unsicherheit nicht noch verstärken. Er diktierte dem Aufzeichnungsgerät:
»Das veränderte Verhalten des Nukleus kann, wie ich meine, am ehesten auf ESCHER zurückzuführen sein. Der Nukleus könnte ein psionisches Signal der Parapositronik empfangen haben. Möglicherweise gelang es ESCHER, kurz eine Lücke im Wall zu schaffen. Er steckt also irgendwo in den Schaltzentren des Chaos, etwa in jenen Kolonnen-MASCHINEN, die den Wall kontrollieren. War sein Signal das letzte Lebenszeichen oder das erste Signal von vielen?
Noch gelten die Aussagen, die der Nukleus nach unserer Rückkehr in die Heimat auf der Isla Bartolomé machte. Um die Entstehung einer Negasphäre in Hangay zu verhindern, sei das Zusammenwirken vieler verschiedener In-stanzen und Gruppen nötig. Wir sind eine davon, ESCHER eine andere. Was geschieht, wenn eine der Instanzen oder Gruppen ausfällt? Darüber schweigt die Funken sprühende Kugel bisher.
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