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Die dunklen Gärten: Angriff auf die Nadel des Chaos - Vergangenheit und Zukunft treffen sich (Band Nummer 2490)

Die dunklen Gärten: Angriff auf die Nadel des Chaos - Vergangenheit und Zukunft treffen sich (Band Nummer 2490)

von: Wim Vandemaan

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perh2490ebook, 58 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Operation Hathorjan (Band Nummer: 2515)
    KOLTOROC: Geboren in der Lichtstadt - ein Potenzialfeld pervertiert (Band Nummer 2492)
    Die Hypersenke (Band Nummer: 2504)
    Retroversion: Kampf in der Akkretionsscheibe – sie schwanken zwischen Hoffnung und Untergang (Band Nummer: 2494)
    Der Polyport-Markt (Band Nummer: 2505)
    Chaotender gegen Sol (Band Nummer: 2496)
    Solo für Mondra Diamond (Band Nummer: 2506)
    Die Duale Metropole (Band Nummer: 2498)
  • In der Halbspur-Domäne (Band Nummer: 2507)
    Die Frequenz-Monarchie (Band Nummer: 2501)
    Unternehmen Stardust-System (Band Nummer: 2508)
    Im Museumsraumer (Band Nummer: 2502)
    Insel im Nebel (Band Nummer: 2509)
    Die Falle von Dhogar (Band Nummer: 2503)
    Die Whistler-Legende (Band Nummer: 2510)
    Die Tauben von Thirdal (Perry Rhodan Band 2516)
 

Mehr zum Inhalt

Die dunklen Gärten: Angriff auf die Nadel des Chaos - Vergangenheit und Zukunft treffen sich (Band Nummer 2490)


 

Fraktion der Vibra-Staffel
Rückschau:
Versunkene Welt
(S. 35-36)

»Was du?« Er war kurz, stämmig, sein schwarzer Pelz verdeckte das Gesicht ganz, nicht einmal die Augen waren zu sehen, nicht einmal der Mund, und die Sprache kaum noch Kartanisch. Eine klotzige, grobe Rudimentsprache. »Ich will in den Schattenwald«, sagte Wiia-Na-Daj.

»Zu Tvell-Ssa-Cort von den Schwarzen Männern. Ich brauche ein Seil.« Sie wusste nicht, ob er begriff, was sie wollte. »Was Schattenwald du? Frau?« Als ob die Männer nicht nach Frauen schrien ... »Ich schulde einem eurer Männer etwas «, sagte sie. »Tvell-Ssa-Cort von den Schwarzen Männern. Gib mir das Seil zu seiner Höhle.« Er beugte sich tief zu ihr, sog Luft in die Nüstern, schnalzte mit der Zunge. »Leibesschuld? Trächtig?« »Ja«, sagte sie. »Ich bin schwanger.« Sie strich über ihren Bauch. Der Mann wandte sich brüsk ab, trat in den Nebel. Wenige Schritte, und er war verschwunden. Sie roch dem Mann nach, sie lauschte. Keine Spur. Der Nebel schluckte alles Licht. Einmal hatte es Wiia-Na-Daj versucht, sich im Wald mit einem Restlichtverstärker zu orientieren. Ohne Erfolg. Es war, als würde der Nebel die Photonen fressen, hungrig wie ein lebendiges Wesen.

Der Mann kam zurück und überreichte ihr das Ende eines Seils. Sie nahm es und hangelte sich Hand über Hand daran entlang. Tauchte ein in den Schattenwald. Wo der Nebel wogte, war ein beständiges Wispern und Murmeln, als ob jemand ganz in der Nähe in einer unbekannten Sprache fl üsterte. Unwillkürlich hatte sie die Krallen ausgefahren. In ihren Schuhen drückten sie gegen das Leder. Hand griff über Hand, und sie sah sie nicht, so dicht war der Nebel. Sie spürte seine Kälte am Zahnfl eisch ziehen. Einmal stürzte sie, fürchtete, das Seil zu verlieren, schloss die Hand fester und schnitt sich mit den Krallen ins eigene Fleisch. Erst kurz vor dem Höhleneingang klarte es auf. Der Eingang war unbewacht, die Fakkeln auf den Stelen erloschen.

Sie band das Seil um eine Stele und trat ein. Am Ende der Höhle begann der Abstieg, eine in den Stein gemeißelte Treppe mit schlüpfrigen, bemoosten Stufen. Jeder Raum war, wie sie sich erinnerte, einem Metall gewidmet und einem der Augenlosen Allweisen. Der Raum Eisen stand leer, ebenso der Raum Tantal. Im Rhodium-Raum entdeckte sie drei Schwarze Männer. Sie hingen an der Wand. Ihre Arme waren über den Kopf gehoben und dort gekreuzt worden. Ein langer Nagel, durch beide Arme und zwischen Elle und Speiche geschlagen, hielt die Leichen einige Fußbreit über dem Boden.