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Schach dem Chaos: Perry Rhodans wagemutiger Plan - eine Superintelligenz im Visier (Band Nummer 2489)

Schach dem Chaos: Perry Rhodans wagemutiger Plan - eine Superintelligenz im Visier (Band Nummer 2489)

von: Michael Marcus Thurner

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perh2489ebook, 57 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

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Schach dem Chaos: Perry Rhodans wagemutiger Plan - eine Superintelligenz im Visier (Band Nummer 2489)


 

10. Log-Aer-M’in (S. 27-28)

Die Traitanks ließen sich nicht abschütteln. Sie bewegten sich mit traumhafter Sicherheit durch das hyperenergetische Chaos im Inneren der Kernzone Hangays, und die 60 Schiffe schreckten auch nicht vor einer scheinbar unüberwindlichen Übermacht von 2000 Trimaranen und anderen Einheiten der Ultima-Flotte zurück, die im Laufe der letzten Stunden zueinandergefunden hatten. Die Traitanks manövrierten mit unglaublichem Geschick. Fast jeder Schuss, den ihre Gegner abfeuerten, forderte ein Opfer. Log-Aer-M’in musste zur Kenntnis nehmen, dass die Terminale Kolonne diesen Bereich der heimatlichen Galaxis nicht nur in Besitz genommen hatte, sondern auch schon aus- füllte. TRAITOR genoss Heimvorteil nahe Athaniyyon und nützte diesen weidlich aus. 

Seit Tagen kamen die Einheiten ihres Verbands nicht zur Ruhe, wurden immer wieder in Scharmützel verwickelt. Ein Schiff nach dem anderen ging verloren. An mehreren Sammelpunkten hatte die UMAKO kleinere Verbände in den wachsenden Heerestross integriert; doch ihre zahlenmäßige Überlegenheit besaß keinerlei Bedeutung. Erst wenn sie sich mit dem Hauptpulk der Ultima-Flotte vereinten, besaßen sie eine Chance, ihre Verfolger zu schlagen. »Fluchtmanöver Rot!«, ordnete Log-Aer-M’in an. »Rückraumverteidigung mehrfach gestaffelt. Getroffene Schiffe werden zurückgelassen.

Ich wiederhole: Es gibt keine Bergungs- und Rettungsmanöver.« Aus allen Abteilungen kamen leise gefauchte Bestätigungen. Ihre Leute waren gegenüber all dem Leid abgestumpft, das sie sehen und miterleben mussten. Der Tod wurde zu einem abstrakten Erlebnis, die Toten zu Daten irgendwelcher Statistikreihen, die man in Tabellen beliebig hin- und herschieben konnte. Die Umgruppierung der Flottenteile lief mit größtmöglicher Präzision ab. Sie erreichten Fluchtgeschwindigkeit und glitten in die Unsicherheit des Hyper-raums. Lediglich elf Trimarane und ein Skelettraumer der Coupellaren gingen verloren. Dennoch waren das zwölf Schiffe zu viel. Wiedereintritt nach nicht einmal sechs Lichtjahren. Neuordnung, Sichtung etwaiger Schäden. Sammlung gemäß der in Fluchtmanöver Rot vorgegebenen Kriterien. Die Schiffsrechner erarbeiteten anhand indifferenter Ortungsbilder neue Fluchtszenarien.

Alle Einheiten der Ultima-Flotte behielten zehn Prozent Lichtgeschwindigkeit bei. Log-Aer-M’in sprach in jenes Funkfeld, das sie mit allen Kommandanten des Flottenteils verband. »Wir warten. Sollten uns die Traitanks aufspüren, stellen wir uns zum Kampf. Wir müssen sie vernichten; koste es, was es wolle.« Handelte sie irrational? Wäre es nicht besser, weitere Versuche zu unternehmen, ihre Verfolger abzuschütteln?

Nein!, sagte sie sich grimmig. Je mehr Manöver wir fl iegen, desto mehr wächst das Risiko, dass wir auf größere Flottenverbände der Terminalen Kolonne stoßen. Da waren sie schon, diese unbarmherzigen Gegner. Die Kommandanten der Traitanks fackelten nicht lange. Sie ließen augenblicklich das Feuer eröffnen. Zwei Trimarane vergingen, verwehten, ein weiteres Schiff trudelte haltlos durch den Raum und verformte sich zu einem winzigen, hochkomprimierten Klumpen Metall. Die Schüsse erfolgten im Sekundentakt.