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PERRY RHODAN-Action: Das Wanderer-Backup: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station (Band Nummer 29)

PERRY RHODAN-Action: Das Wanderer-Backup: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station (Band Nummer 29)

von: Verena Themsen

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perprac29book, 65 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

Mehr zum Inhalt

PERRY RHODAN-Action: Das Wanderer-Backup: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station (Band Nummer 29)


 

6. (S. 35-36)

Das Schreien hatte nichts Menschliches an sich.

Nach dem Schließen der Tür hatten die grünen Leuchtbänder an den Generatoren langsam und gleichmäßig zu blinken begonnen, und der durch die halb transparent gewordene Oberfl äche sichtbare Körper des Sergeants verschwamm, bis schließlich eine rötlich leuchtende, pulsierende Nebelspirale aus reiner Energie den Körper des Mannes ersetzt hatte.

Doch dann war etwas geschehen, orangefarbenes Blinken hatte immer wieder das Grün unterbrochen, und nach nur wenigen Minuten – viel zu früh, der Vorgang dauert normalerweise Stunden! – war wieder ein dunkler Schemen im Inneren aufgetaucht, und das Schreien hatte begonnen.

Zuerst war es ein hohes Wimmern gewesen, doch schnell war daraus ein unerträgliches Kreischen geworden, das mehr als einen in der Halle dazu brachte, mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände vor die Ohren zu schlagen. Erst als die Tür zurückglitt und Sergeant Andersen herausstolperte, war zu erkennen, dass er die Quelle der Laute war. Er schaffte es nicht einmal bis zur Treppe, sondern brach noch auf dem Podest zusammen.

Ohne zu zögern, stürmte Perry Rhodan los, nahm die Stufen je zwei auf einmal, bis er vor dem zuckenden und wimmernden Körper des Mannes stand, der noch vor wenigen Minuten zwar verletzt, aber im Wesentlichen gesund und kräftig das Physiotron betreten hatte. Jetzt aber ...

Ein Netz blauer Linien überzog jeden sichtbaren Teil seines Körpers, als wären seine Adern nach außen ausgewichen, weil innen nicht mehr genug Raum für sie war. In Andersens weit aufgerissenen und blind zur Decke starrenden Augen schimmerte es metallisch, als trieben kleine Stahlspäne im Linsenwasser und der Flüssigkeit des Glaskörpers dahinter.

Sein Gesicht war verzerrt von Schmerz und Anstrengung. Die Muskeln an seinem Hals zuckten unkontrolliert, als versuche er krampfhaft zu schlucken, doch dort, wo die Speiseröhre verlief, blieb alles steif. Im Bereich der Schilddrüse hatte die Haut einen ungesunden Grauton angenommen, und als Perry Rhodan sie berührte, fühlte sie sich kalt und starr an.

Als würde ich einen Roboter berühren anstatt eines Menschen.

Der Sergeant hob in einer ungelenken Bewegung den rechten Arm und zerrte an seiner Montur. Auch die Mitte der Hand wirkte metallisch, und die drei Finger darüber standen starr in die Luft, während Daumen und kleiner Finger krampfhaft versuchten, etwas zu fassen zu bekommen.