Suchen und Finden
Service
Infos und Kontakt
Mehr zum Inhalt
Java: Der Einstieg in die Programmierung - Strukturiert und prozedural programmieren
2 Der Schnelleinstieg (S. 5)
Eine Programmiersprache können Sie auf verschiedene Art und Weise lernen. Sie können sich zuerst mit den Konzepten befassen und anschließend mit der Praxis oder umgekehrt. Damit Sie zunächst ein »Gefühl« für das Programmieren bekommen, hat es sich bewährt, zunächst einige praktische Schritte zu tun, bevor die Konzepte erläutert werden.
Vorher ist es jedoch erforderlich, zu wissen, was eine problem- orientierte Programmiersprache und eine maschinennahe Sprache sind und was in einem Computersystem abläuft:
»Programmieren – Programme – Compiler«, S. 6 Programme können auf unterschiedliche Art und Weise ausge- führt werden. Die Unterschiede zwischen compilierten und interpretierten Programmen lernen Sie hier kennen:
»Skriptsprachen, Zwischensprachen und ihre Interpreter«, S. 11 Einiges Wissenswertes zur Programmiersprache Java finden Sie hier:
»Die Programmiersprache Java«, S. 15 Nach diesen Grundlagen kann es jetzt losgehen. Sie können das erste Java-Programm auf Ihrem Computersystem »zum Laufen bringen«:
»Das erste Java-Programm«, S. 16 Die meisten Programmiersprachen besitzen ähnliche Grundkon- zepte. Einige dieser Grundkonzepte werden zunächst vermittelt und dann ihre Realisierung in Java gezeigt:
»Grundlegende Konzepte der Programmierung: das Wichtigste «, S. 24 Um komfortabel programmieren zu können, wird eine Program- mierumgebung benötigt. Einen Überblick und den ersten Einsatz einer Java-Umgebung finden sie hier:
» Java-Entwicklungsumgebungen«, S. 46 Nach dem Durcharbeiten aller dieser Kapitel haben Sie einen ersten Eindruck von der Programmierung in Java, haben Ihre ersten Erfahrungen mit dem Java-Compiler und einer Java-Entwicklungsumgebung gemacht und können einige kleinere Programme bereits selbst schreiben.
2.1 Programmieren – Programme – Compiler
Ein Computersystem besteht im Kern aus einem Prozessor und einem Arbeitsspeicher. Programme und Daten be.nden sich im Arbeitsspeicher. Der Prozessor führt schrittweise die Befehle eines Programms im Arbeitsspeicher aus und manipuliert dabei die Daten.
Die von einem Prozessor ausführbaren Programme sind in einer Maschinensprache geschrieben, die auf die Eigenschaften des jeweiligen Prozessors zugeschnitten ist. Programmierer verwenden dagegen problemorientierte Programmiersprachen, die demAbstraktionsniveau von Menschen angepasst sind. Übersetzer – genauer ausgedrückt Compiler – übersetzen problemorientierte Programme in Maschinenprogramme.
Programmieren ist faszinierend. Einem Computersystem zu sagen, was es zu tun hat, ist eine tolle Sache! Vinton G. Cerf, Miterfinder des Internets, hat dies einmal so ausgedrückt: »Programming is like playing God. Within the scope of the program you can do anything.«
Damit ein Computersystem das tut, was der Programmierer will, muss er ein Programm schreiben. Ein Programm ist dabei nichts anderes als eine Handlungsanleitung für ein Computersystem. Damit ein Computersystem ein Programm »versteht« – genauer gesagt, es Schritt für Schritt ausführen kann – muss es bestimmte Eigenschaften besitzen:
Ein Programm muss in einer genau festgelegten Schreibweise dem Computersystem eindeutig und detailliert durch Anweisungen vorschreiben, was es Schritt für Schritt tun soll. Die Syntax, d. h. die Schreibweise der einzelnen Anweisungen, und die Semantik, d. h. die Bedeutung der einzelnen Anweisungen, wird für Programme in Programmiersprachen festgelegt.
Es gibt problemorientierte Programmiersprachen (auch benut- zernahe oder höhere Programmiersprachen genannt), maschinennahe Programmiersprachen und Maschinensprachen.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion






















