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LABOR – Bildungsverantwortliche und Bildungsberater lernen gemeinsam (S. 39-40)
Vom LABOR in die betriebliche Weiterbildungspraxis
Das Projekt „Labor – Lernarrangements begleiten und organisieren" , verfolgte das Ziel, sowohl die Verantwortlichen für betriebliche Bildung als auch die Bildungsanbieter (freie Trainer, Berater, Bildungsträger) mit neuen Lernarrangements vertraut zu machen, sodass eine Implementierung im Betrieb gelingt bzw. Unternehmen auf entsprechende externe Angebote von Bildungsträgern zurückgreifen.
Die Teilnehmer konnten sich im Projekt über neue Lernformen und Lernarrangements informieren und diese zugleich selbst erproben. Die auf diese Weise gesammelten Erfahrungen waren Basis dafür, neue Weiterbildungskonzepte für den eigenen Bedarf zu entwickeln und diese im Betrieb optimal umzusetzen. Personalverantwortliche und Bildungsberater erhielten die Gelegenheit, neue Lernarrangements kennenzulernen, sie zu erproben, Erfahrungen zu sammeln und Konzepte für ihren konkreten Bedarf zu entwickeln und auf ihre Funktionalität für den eigenen praktischen Bedarf zu prüfen. Für die Bildungsanbieter ergab sich mit der Teilnahme an „LABOR" eine doppelte Chance: Sie konnten als Anbieter neue Lernarrangements erproben und gleichzeitig feststellen, wie Unterstützungsleistungen für Betriebe und deren Mitarbeiter aussehen müssen.
Sie lernten im direkten Gespräch mit den Personalverantwortlichen, welche Wünsche und Probleme diese bei der Einführung und Umsetzung von Blended-Learning- Arrangements haben und können nun mit einem bedarfsgerechten Angebot für die Firmen, die sich Weiterbildung von extern einkaufen, reagieren. Das LABOR-Konzept wurde in vier Regionen Bayerns umgesetzt. Es nahmen rund 100 Personalverantwortliche und Bildungsanbieter an der Weiterbildung teil.
Konzept und Ablauf von LABOR
LABOR ist als Blended-Learning-Arrangement konzipiert und modular aufgebaut. Es gliedert sich in vier Module, von denen jedes in sich abgeschlossene Themen- und Praxisblöcke beinhaltet. Die Teilnehmer erwerben sich im Zeitraum von vier Monaten Kenntnisse und Kompetenzen zu folgenden Themen:
1. Neue Lernformen und Lernarrangements in der betrieblichen Praxis umsetzen (E-Learning und Blended Learning) .
2. Lernberatung und Lernprozessbegleitung, Qualifizierungsberatung, Teletutoring
3. Bildungsmarketing
4. Neue Weiterbildungskonzepte für KMU
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