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KOLTOROC: Geboren in der Lichtstadt - ein Potenzialfeld pervertiert (Band Nummer 2492)

KOLTOROC: Geboren in der Lichtstadt - ein Potenzialfeld pervertiert (Band Nummer 2492)

von: Uwe Anton

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perh2492ebook, 59 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Sklavin für 3 Tage
    Das erste Mal - Erotische Bettgeschichten über die Entjungferung einer Debütantin und Defloration einer Jungfrau
    Krieg der Prozessoren (Band Nummer: 2408)
    Vorstoß in die LAOMARK (Band Nummer: 2401)
    Schwinge-von-Raffat (Band Nummer: 2411)
    Der GESETZ-Geber (Band Nummer: 2402)
    Der Kontaktwald (Band Nummer: 2410)
    Mission CHEOS-TAI (Band Nummer: 2403)
  • Grenzwall Hangay (Band Nummer: 2409)
    Versteck am Black Hole (Band Nummer: 2404)
    Gefangene des Piraten
    Die Kristall-Annalen (Band Nummer: 2406)
    Das Wasser von Aar (Band Nummer: 2412)
    Aufbruch nach Tare-Scharm (Band Nummer: 2407)
    Die falsche Domina
    Das Genetische Magazin (Band Nummer: 2413)
 

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KOLTOROC: Geboren in der Lichtstadt - ein Potenzialfeld pervertiert (Band Nummer 2492)


 

8. Großes Wohlgefallen (S. 38)

Athurgos erinnerte Inkadye an jene Hälfte Paragors, die damals das Kollogom errichtet hatte. Die Herkunft der Stadt war unverkennbar: Gedrungene Bauten, verschlungene, aber sehr hohe Gänge, Wände und Decken aus mühsam bearbeitetem Erdreich. Die Bewohner der Stadt hingegen entsprachen ganz und gar nicht ihren Erwartungen, sondern übertrafen sie bei Weitem. Sie schienen nichts mehr mit den Vertretern des Kollogoms gemeinsam zu haben, wie sie sie vor Millionen von Jahren gekannt hatte. Es waren aufrecht gehende Insektoide von etwa viereinhalb Metern Größe. Ihre Körper wirkten elegant und graziös. Sie bewegten sich mit unerhörter Anmut, wie in einem ewigen, sorgsam einstudierten Tanz. Je zwei Gelenk-Einschnürungen an den beiden Armen und Beinen verschafften ihnen eine hohe Beweglichkeit, aber auch eine Fragilität, die sie zerbrechlich wirken ließ.

Auffällig und typisch für das Kollogom war die Anordnung ihrer Facettenaugen. Sie kamen ihr vor wie drei bei Lichteinfall strahlend violette, fi ngerdicke Balken, die sich übereinander angeordnet über die gesamte Front des Schädels bis zu den Schläfen zogen. Weshalb bin ich hier?, fragte sie sich. Und ... wie bin ich überhaupt hierhergekommen? Sie wusste es nicht. Sie wusste nicht einmal, wann und wo sie aufgewacht war und was sie danach getan hatte. Sie war sich ihrer in der Zentrale eines Beiboots wieder bewusst geworden, das den Treck der Hinterlassenschaften aus Serdragon abfl og und schon kurz darauf auf die fl iegende Stadt zuhielt und in einem Hangar landete. Ihre Beine liefen ohne ihr Dazutun los, schienen genau zu wissen, wo ihr Ziel lag. Nach einigen Minuten fi el ihr etwas Seltsames auf. Immer wieder traf sie auf Insektoide, die paarweise durch die Gänge schritten, in absolutem Gleichklang, als verfügten beide Körper nur über einen Geist. Der Anblick verzückte sie geradezu; aus dem faszinierenden Tanz war ein perfektes Ballett im Kleinen geworden, eine geradezu unnatürliche Übereinstimmung der Bewegung.

Wie ich sehe, bin ich auf einem guten Weg, vernahm sie unvermittelt in ihrem Geist. »Warum hast du mir den Auftrag erteilt, Athurgos aufzusuchen?«, fragte sie. »Was soll ich hier?«

Hier residiert ein wenig bekannter Zweig der Insektoiden des Kollogoms, antwortete die Superintelligenz. Du hast noch nie von ihm gehört, dafür hast du zu lange geschlafen. Und du bist hier, weil du meine Augen und Ohren sein wirst.

»Lächerlich«, flüsterte sie, während ihre Beine sie weiterhin durch die Gänge trugen. Keinen Augenblick lang glaubte sie daran, dass KOLTOROC sie brauchte, um sich hier in Athurgos umzusehen. Nein, er hatte sie aus einem ganz anderen Grund hierher abkommandiert. Er wollte ihr etwas zeigen. Etwas, das ihm wichtig war. Um vor seiner Schöpferin mit einer neuen Errungenschaft zu prahlen.

Nur ... was gab es so Interessantes zu sehen?

Ohne es zu wollen, blieb sie stehen. Zwei Insektoiden traten zu ihr, betrachteten sie aus ihren eindrucksvollen Balkenaugen. Das eine Geschöpf hob die dürren Arme, legte ihr die Hände auf die Schultern. Die Berührung war leicht, kaum wahrzunehmen und angenehm warm, als würde irgendeine Energie aus den harten, knochig anmutenden Extremitäten in ihren Körper fließen.

Das andere machte einen zögernden Schritt, dann noch einen, zog sich schließlich zögernd zurück, bis es hinter der nächsten Gangbiegung ver schwand. Gespannt wartete Inkadye, was nun geschehen würde.