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PERRY RHODAN-Action: Das dunkle Korps Bürgerkrieg auf Ferrol - Perry Rhodan muss im Chaos überleben (Band Nummer 30)
5. Die unerwarteten Schwierigkeiten der Einsatzleitung (S. 40-41)
Der Alarm riss Bull, Major Norc und die beiden Angehörigen der Galaktischen Abwehr aus dem Schlaf. Der dritte, Nasiq Dorrym, saß im Morgenmantel vor dem Terminal, der ihn mit der Zentrale der JUPITER’S WRATH verband. Die Funkzentrale sammelte im Dauereinsatz Meldungen und Informationen von Ferrols Polizei, den verschiedenen Medien und aus den vielen Kommunikationskanälen der alarmierten Garden und Sanger Nadshûls Kommandoeinheit.
Bull orientierte sich im Halbdunkel, schaltete einige Beleuchtungskörper ein und aktivierte sein Kombiinstrument. »Ich bin wach, Dorrym. Gibt es etwas, das ich wissen muss?«
»Ich glaube, in Thorta haben sie einen Stützpunkt des Korps entdeckt.«
»Ich bin gleich bei Ihnen.«
Nacheinander trafen die GalAb-Agenten und Bull vor dem tragbaren Terminal ein, das Dorrym auf einer Arbeitsplatte seines Appartements aufgebaut und angeschlossen hatte. Ein Blick aus den großen Fenstern zeigte im Park um das Gästehaus einige Zweimannpa-trouillen der Palastwache in den auffälligen weißen Uniformen. Die Männer schienen vom Alarm, den Dorrym ausgelöst hatte, völlig unberührt. Holoschirme zeigten unterschiedliche Bilder. Gesprächsfetzen und Stimmengewirr drangen aus den Lautsprechern. Ein Schirm zeigte eine Vergrößerung aus dem Stadtbild; im Osten des Stadtkerns, in einer der weit zersiedelten Vorstädte, erhob sich ein würfelförmiges Gebäude.
»Ein Lagerhaus, halb Bürogebäude«, erklärte Dorrym. »Aufnahmen von einem Polizeigleiter. Es gibt nicht viele Informationen - sie gehen noch ihre Unterlagen durch.«
Innerhalb der nächsten Minuten erfuhren die Terraner mehr Einzelheiten. Vor Jahren hatte ALPEBELD-Megaprint, ein Verlag für jede Art Spezialaufträge in klassischer Technik, Insolvenz angemeldet. Seither standen die zehn Geschosse samt Resten alter Maschinen und die unterplanetarischen Ebenen - Gleitergaragen, Lagerräume, Sortieranlagen, Ein- und Ausfahrtrampen und mechanische Aufzüge - leer und waren wenige Male für teilweise obskure Veranstaltungen benutzt worden. Das Gebäude, lauteten die Informa-tionen der Polizei, hatte eine Grundfl äche von 50 zu 50 Metern, etwa 50 Meter Höhe und stand auf dem Gelände eines verwahrlosten Parks, der etwa 20.000 Quadratmeter groß und von einer Ziermauer umgeben war.
Der Gleiter umkreiste das Lagerhaus und hielt sich außerhalb der Grundstücksgrenze; seine Insassen beobachteten das würfelförmige Gebäude. In den oberen Stockwerken des Büroteils waren einzelne Räume beleuchtet; dunkle Gestalten bewegten sich vor den Fenstern. Die meisten Fassadenteile schienen unversehrt zu sein, trotzdem machte das Bauwerk einen ebenso verwahrlosten Eindruck wie der gesamte Park.
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