Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Der WELTWEISE: Gestrandet auf dem Ozeanplaneten - sie kämpfen um die nackte Existenz (Band Nummer 2493)

Der WELTWEISE: Gestrandet auf dem Ozeanplaneten - sie kämpfen um die nackte Existenz (Band Nummer 2493)

von: Leo Lukas

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perh2493ebook, 54 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Henrietta und die Kloente
    Java Kochbuch - Beispiele und Lösungen für Java-Programmierer. Aktualisiert auf Java 5. Behandelt JDK 5.0
    Existenzgründung - Was Sie wirklich wissen müssen. Die 50 wichtigsten Fragen und Antworten
    Die Falle von Dhogar (Band Nummer: 2503)
    Nachhaltiges Wirtschaften für KMU - Ansätze zur Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten
    Die Arena
    Das menschliche Maß - oder die Wiederaneignung der Wirtschaft durch den Menschen
    Und übrigens noch was ...
  • Kapitalismus und dann? - Systemwandel und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation
    Das Glück im Augenwinkel 1 - Edition Nancy Salchow
    Welternährung - Global denken - lokal säen
    Social Media für Unternehmer - Wie man Xing, Twitter, YouTube und Co. erfolgreich im Business einsetzt
    Landschaft und Landnutzung - Vom richtigen Umgang mit begrenzten Flächen
    Karriere ohne Schleimspur - Wie Sie Charakter zeigen und trotzdem Erfolg haben
    global.patrioten - Begegnungen, Positionen und Impulse zu Klimagerechtigkeit,Biologischer und Kultureller Vielfalt
    Der missverstandene Koran - Warum der Islam neu begründet werden muss
 

Mehr zum Inhalt

Der WELTWEISE: Gestrandet auf dem Ozeanplaneten - sie kämpfen um die nackte Existenz (Band Nummer 2493)


 

Dritter Tag: Fischreichtum (S. 26-27)

Es ging ihm besser. Das wog alle Anstrengungen und Schmerzen auf. Zwar war seine tiefe Bewusstlosigkeit noch immer nicht gewichen. Aber seit der Weltweise, durch den körpereigenen Auftrieb an der Oberfl äche gehalten, rund sechzig Meter vom Ufer entfernt im offenen Wasser dümpelte, erholte er sich merklich. Laurence Savoire hingegen konnte sich nicht erinnern, jemals derart kaputt gewesen zu sein. Er lag bäuchlings auf einem der Flöße, die das Quallenwesen umringten, am Abtreiben hinderten und ihrerseits mit Lianen an Algenstängeln verankert waren. Ihm tat alles weh; er hatte Muskelkater, Verstauchungen und Abschürfungen am ganzen Leib.

Den Weltweisen bis an diesen Ort zu bringen war eine arge Plackerei gewesen. Viele Stunden hatten sie geschuftet, bis das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt und eine Art Rutschbahn errichtet war. Dann erst der Transport selbst ... Doch das Ergebnis rechtfer- tigte jede Tortur.

Die Mühe hatte sich gelohnt. Mit dem leiblichen Wohl des Weltweisen ging es bergauf; langsam, jedoch unzweifelhaft. Dass er von Stunde zu Stunde kräftiger wurde, nahm Savoire mittlerweile auch ohne direkten Körperkontakt wahr.

Stöhnend drehte er sich auf den Rücken und blinzelte. Die Sonne stand im Zenit. Mittag; Schichtwechsel. Sein Wachdienst neigte sich dem Ende zu.

Prompt rief der Kamerad auf dem Nebenfl oß: »Hurra, die Ablösung kommt!« Er deutete auf vier Schwimmer, etwa in halber Distanz zwischen ihnen und dem Strand, und winkte ihnen fröhlich zu.

Obwohl er am liebsten rund um die Uhr bei dem bewusstlosen Quallenwesen geblieben wäre, verspürte Laurence ebenfalls Erleichterung. Seine Haut rötete sich bedenklich. Ein Sonnenbrand hätte ihm gerade noch gefehlt.

Er streckte Sybel Bytter den Arm entgegen und half ihr auf die schwankenden, glitschigen Baumstämme. »Danke. – Alles okay?«, fragte sie.

Laurence bejahte. »Gegen den Zustand, in dem wir den Weltweisen gefunden haben, wirkt er jetzt wie das blühende Leben.«

»An Land geht’s auch ganz gut voran. Das erste Kanu ist fast fertig.« Auf Anregung Pal Astuins hatten sie sich entschlossen, drei primitive Boote zu bauen, die jeweils acht Personen fassten. Sie mussten hier weg, zu anderen Ufern aufbrechen. Das Rätsel ihrer und GLOIN TRAITORS Anwesenheit ließ sich wohl kaum durch eine längere Robinsonade auf dieser unbewohnten, leidlich idyllischen Insel lösen. Inzwischen hatten Wilbuntir Gilead und die beiden anderen Exprozessoren die benachbarten Flöße geentert. Jene drei Terraner, die zusammen mit Laurence eingeteilt gewesen waren, sprangen ins Wasser und schwammen zum Atoll zurück.