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Internes Headhunting - Talente entdecken, Führungskräfte entwickeln

Internes Headhunting - Talente entdecken, Führungskräfte entwickeln

von: Michael Thomas

Rosenberger Fachverlag, 2003

ISBN: 9783931085391, 222 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 25,30 EUR

Ersparnis: 4,50 EUR

  • Tage der Rache, Nächte der Zärtlichkeit - Baccara Bd. 1627
    Entführt in den Palazzo des Prinzen - Romana Bd. 1861
    Flieh nicht vor der Liebe, Gracie! - Bianca Bd. 1747
    Picknick mit einem Cowboy - Romana Bd. 1863
    EIN HAPPY END FÜR UNSERE LIEBE - Bianca Bd. 1748
    Sehnsüchtige Träume am Mittelmeer - Romana Bd. 1864
    NEUER MANN - NEUES GLÜCK? - Bianca Bd. 1749
    Märchenprinz sucht Aschenputtel - Bianca Bd. 1742
  • Ein Millionär zum Verlieben - Bianca Bd. 1750
    Liebesskandal in der High Society? - Bianca Bd. 1744
    Auf Umwegen ins große Glück - Bianca Bd. 1751
    Melanie, die Liebesbotin - Bianca Bd. 1745
    Küsse, Baby und das Familienglück - Bianca Bd. 1752
    Funkelnd wie ein Diamant - Bianca Bd. 1746
    Heiraten? Nur aus Liebe! - Bianca Bd. 1753
    Viel mehr, als du denkst! - Baccara Bd. 1631
 

Mehr zum Inhalt

Internes Headhunting - Talente entdecken, Führungskräfte entwickeln


 

2. Die tatsächlichen Ursachen für dieses Vorgehen (S. 39-40)

Wenn Führungskräftemangel und unzureichende Führungsqualität ernsthafte Probleme für die Unternehmen darstellen, warum wird nicht nachhaltig daran gearbeitet, dies zu beseitigen? Die Beantwortung dieser Frage ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es ohne eine gründliche und vorbehaltlose Ursachenanalyse nicht möglich sein wird, funktionierende Systeme im Unternehmen zu etablieren, die internes Headhunting dauerhaft möglich machen. Solange die Ursachen nicht beseitigt sind, die dazu führen, dass Führungskräfteentwicklung nicht oder nicht befriedigend stattfindet, helfen auch neue Systeme nicht. Sie würden an den gleichen Problemen scheitern wie bisher.

2.1 Der Beitrag des Managements

2.1.1 Einige Leitsätze

Jeder der Beteiligten hat seinen Anteil daran, dass die Realität der Führungskräfteentwicklung weit hinter den Notwendigkeiten hinterherhinkt. Nur eins ist klar: Die letzte Verantwortung hierfür liegt in der Geschäftsführung. Wenn Führungskräfteentwicklung nicht ernsthaft aus der Geschäftsführung heraus betrieben wird, bleiben alle anderen Argumente zwar gültig, ihre Bedeutung ist jedoch ungleich geringer. Was verleitet nun das Management, das doch gerade besonders interessiert daran sein müsste, das eigene Unternehmen nach vorne zu bringen, auf diesem Feld so kläglich zu versagen? Die im Folgenden aufgezählten Gründe beschäftigen sich mit den tatsächlichen Ursachen – nicht mit den vorgeschobenen („die Kosten sind zu hoch", „es ist gerade jetzt die notwendige Zeit nicht da" oder „das bringt doch sowieso nichts"). Jedem der aufgezählten Gründe folgt nach sei ner Beschreibung ein Leitsatz, der den Inhalt noch einmal handlungsorientiert zusammenfasst.

Lippenbekenntnisse. Zunächst einmal gibt es die Lippenbekenntnisse. Jeder Mitarbeiter in deutschen Unternehmen hat sie schon so oft gehört, dass er sie eher als „running gag" denn als Absichtserklärung oder gar Versprechen versteht. Ganz im Gegenteil: Spätestens in dem Augenblick, in dem der (neuen) Geschäftsführung diese Bekenntnisse über die Lippen kommen, ist sich jeder ganz sicher, dass alles beim Alten bleibt.

Hier drei besonders beliebte Versionen:

– „Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital unseres Unternehmens";

– „Führung ist für unser Unternehmen in Zukunft ein zentraler Erfolgsfaktor";

– „Vertrauen und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage für unsere Zusammenarbeit".

Schöne Sätze, die leider mittlerweile schon so abgenutzt sind, das sie niemand mehr ernst nimmt. Das Problem ist nur: Diejenigen, die diese Sätze aussprechen, glauben sogar, dass sie sich daran halten. Und dass sie sich in ihrem Unternehmen darum kümmern, dass diese Sätze verwirklicht werden. Warum das zur Stabilisierung mangelnder Führungsqualität führt? Weil das Management nicht bereit ist über Veränderungen nachzudenken, solange es der Meinung ist, alles Notwendige bereits zu tun.