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Wissensobjekt Selbstmordattentat - Epistemische Gewalt und okzidentalistische Selbstvergewisserung in der Terrorismusforschung

Wissensobjekt Selbstmordattentat - Epistemische Gewalt und okzidentalistische Selbstvergewisserung in der Terrorismusforschung

von: Claudia Brunner

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2011

ISBN: 9783531930145, 377 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 44,99 EUR

Ersparnis: 4,96 EUR

  • OECD Wirtschaftsausblick, Nr. 87, Ausgabe 2010/1
    Value for Money in Government: The Netherlands 2010
    OECD Environmental Performance Reviews: Portugal 2011
    Corporate Governance in Asia 2011: Progress and Challenges
    Energy Policies of IEA Countries: Norway 2011
    OECD Reviews of Regional Innovation: Basque Country, Spain 2011
    National Accounts of OECD Countries, Financial Accounts 2010
    ADB/OECD Anti-Corruption Initiative for Asia and the Pacific The Criminalisation of Bribery in Asia and the Pacific
  • National Accounts of OECD Countries, Financial Balance Sheets 2010
    Corporate Governance in Israel 2011
    The Development Dimension Trade for Growth and Poverty Reduction: How Aid for Trade Can Help
    OECD Territorial Reviews: NORA Region 2011: The Faroe Islands, Greenland, Iceland and Coastal Norway
    OECD Territorialexamen: Schweiz 2011
    Corporate Governance in Slovenia 2011
    OECD Wirtschaftsausblick, Nr. 88, Ausgabe 2010/2
    Ärzte zwischen Heilauftrag und Kostendruck
 

Mehr zum Inhalt

Wissensobjekt Selbstmordattentat - Epistemische Gewalt und okzidentalistische Selbstvergewisserung in der Terrorismusforschung


 

Im sozialwissenschaftlichen Wissensobjekt Selbstmordattentat verdichten sich Zuschreibungen von Normalität und Abweichung, die nicht nur über den Gegenstand und die untersuchten AkteurInnen etwas aussagen. Vielmehr werden an diesem Erkenntnisobjekt auch die Ambivalenzen und Konsequenzen einer stark anwendungsorientierten Terrorismusforschung sichtbar. Über Analysen und Interpretationen von Texten, Bildern und Grafiken stellt die Autorin einen Sinnzusammenhang zwischen politischer und epistemischer Gewalt her, der in globalen asymmetrischen Dominanzverhältnissen verortet wird. Das immer wieder zu analysierende Verhältnis von Wissen und Macht wird dabei an einem ebenso komplexen wie umstrittenen Forschungsobjekt detailreich diskutiert sowie einer wissenssoziologisch, postkolonial und feministisch begründeten transdisziplinären Kritik unterzogen. Was wir über Terrorismus wissen und wie wir zu diesem Wissen kommen, so die Autorin, ist Teil einer gegenwärtig zu beobachtenden okzidentalistischen Selbstvergewisserung, die tief in wissenschaftliche Praktiken eingelassen ist und von diesen mit hervorgebracht wird.