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Wissenschaftliches Arbeiten - Ethik, Inhalt & Form wiss. Arbeiten, Handwerkszeug, Quellen, Projektmanagement, Präsentation

Wissenschaftliches Arbeiten - Ethik, Inhalt & Form wiss. Arbeiten, Handwerkszeug, Quellen, Projektmanagement, Präsentation

von: Helmut Balzert, Marion Schröder, Christian Schäfer

Springer Campus, 2017

ISBN: 9783961490073 , 465 Seiten

2. Auflage

Format: PDF

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 20,99 EUR

Exemplaranzahl:


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Wissenschaftliches Arbeiten - Ethik, Inhalt & Form wiss. Arbeiten, Handwerkszeug, Quellen, Projektmanagement, Präsentation


 

Seit der ersten Auflage dieses Buches, die im Januar 2008 erschien, ist viel passiert. Die Plagiatsaffären um Guttenberg, Koch- Mehrin, Veronica Saß und anderen haben in der Öffentlichkeit und auch bei den Studierenden und Doktoranden den Blick geschärft für Themen wie Wissenschaftsethik, Umgang mit dem geistigen Eigentum anderer (Urheberrecht) sowie dem richtigen Zitieren.

Eines ist durch die öffentliche Diskussion klar geworden: Es ist ein wesentlicher Unterschied, obman in der Schule »schummelt« oder abschreibt, oder ob man in einer wissenschaftlichen Arbeit die Ideen anderer als die eigenen ausgibt. Um es klar zu sagen: Wissenschaft beruht darauf, auf dem Wissen und den Erkenntnissen anderer aufzubauen. Man kann die Erkenntnisse anderer zitieren oder mit eigenen Worten wiedergeben – aber man muss die Quelle angeben. Die eigene Leistung besteht darin, vorhandene Ideen durch eigene Ideen weiterzuentwickeln – so entsteht Fortschritt.

Die Autoren dieses Buches haben die bereits in der ersten Auflage aufgeführten Qualitätskriterien für wissenschaftliche Arbeiten unter der Oberbegriff Wissenschaftsethik nochmals überarbeitet und um die beiden Kriterien »Fairness« und »Verantwortung « ergänzt. Fehlende Verantwortung hat sich auch gerade darin gezeigt, dass Frau Koch-Mehrin nach Aberkennung ihres Doktortitels trotzdem in den Forschungsausschuss des Europäischen Parlaments einziehen wollte.

In der öffentlichen Diskussion ist bisweilen der Eindruck entstanden, dass der Einsatz von Plagiatssuchsoftware das Problem löst. Hier muss man zwischen konstruktiver Qualitätssicherung und analytischer Qualitätssicherung unterscheiden. Konstruktive Qualitätssicherung sorgt von vornherein dafür, dass Fehler erst gar nicht auftreten. D.h., durch sorgfältiges und systematisches Arbeiten sorgt der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit dafür, dass Urheber und Quellen »sauber« genannt werden. Plagiatssuchsoftware erlaubt es dem Betreuer zu überprüfen, ob der Autor sorgfältig gearbeitet hat.

Die Autoren dieses Buches haben diese Diskussion zum Anlass genommen, ein neues Kapitel Handwerkszeug in das Buch aufzunehmen. Ähnlich wie aus einem Handwerker nur dann ein guter Handwerker wird, wenn er sein Handwerkszeug beherrscht, wird aus einem wissenschaftlichen Autor nur dann ein guter wissenschaftlicher Autor, wenn er seine Handwerkszeuge kennt, richtig einsetzt und beherrscht. Insbesondere Literaturverwaltungssysteme bieten heute hervorragende Möglichkeiten, um zu recherchieren, sich Quellen zu merken, eigene Ideen zu notieren und schrittweise eine Arbeit zu konzipieren und zu erstellen. Zielgruppen Dieses Buch richtet sich primär an Studierende von Universitäten und Fachhochschulen, aber auch an Promovierende und alle, die wissenschaftlich arbeiten, zum Beispiel an Forschungsinstitutionen oder in der Industrie. Auf der anderen Seite geben die Autoren aber auch eine Hilfestellung für die Betreuer, Gutachter und Prüfer wissenschaftlicher Arbeiten. Bewertungsschemata für wissenschaftliche Arbeiten und für Vorträge machen Beurteilungen transparent. Projektschablonen für Abschlussarbeiten erleichtern die Kommunikation zwischen Betreuern und Studierenden.