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Die Blütenapotheke - Über die Heilkraft von Lavendel, Veilchen, Rose und anderen essbaren Blüten

von: Irene Dalichow

Goldmann, 2011

ISBN: 9783641557591 , 320 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 9,99 EUR

Exemplaranzahl:


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    Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens - Eine praktisch-theologische Theorie der evangelischen Kirche
    Nimue Alban: Der Krieg der Ketzer - Bd. 2. Roman
    Der Mond der Meuterer - Die Abenteuer des Colin Macintyre, Bd. 1. Roman
    Und das ewige Licht leuchte ihr - Fran Varadys siebter Fall
    Die Ostseebande - Der vergessene Schatz
    Ayla und das Lied der Höhlen - Roman
    Heute, morgen und für immer - Roman
  • Weil wir glücklich waren - Roman
    Das Buch ohne Gnade - Roman
    Vampira - Folge 05 - Niemandes Freund
    Die bäuerliche Naturapotheke - Gesund mit traditionellen Hausmitteln
    Meditationen, die unser Herz öffnen
    Schluss mit dem Betrug! - Eine Bankangestellte packt aus
    Blutschnee - Thriller
    Nur diese eine Nacht - Roman
 

Mehr zum Inhalt

Die Blütenapotheke - Über die Heilkraft von Lavendel, Veilchen, Rose und anderen essbaren Blüten


 

Frauenkräuter (S. 66-68)

»Mit Heilpflanzen lassen sich fast alle Frauenleiden günstig beeinflussen«


Wie sind in vergangenen Zeiten die Frauen mit ihren speziellen gesundheitlichen Problemen umgegangen, als von der Gynäkologie nach unserem Verständnis noch keine Rede war? Sie haben sich untereinander geholfen, und sie haben auf das zurückgegriffen, was ihnen Mutter Natur zur Verfügung stellte, vor allen Dingen auf Heilkräuter.

Die besitzen so starke Kräfte, dass die alten Völker in ihnen das Göttliche verehrten. Hier bei uns im europäischen Raum machte man Artemis, die geburtsmächtige Mondgöttin, zur Herrin der Artemisia-Gewächse wie Wermut und Beifuß, die in der Geburtshilfe und Frauenheilkunde eine wichtige Rolle spielten. Frau Holle, germanische Muttergöttin, gab dem Hollerbusch seinen Namen, dem Holunder. Dessen Blüten und Früchte wirken gegen Fieber und Kinderkrankheiten.

Die Rose, Symbolpflanze der Liebe und kraftvolles Heilmittel für die Gebärmutter, hat mit der Liebesgöttin Venus/Aphrodite zu tun. Für das gesamte Pflanzenreich stand die Göttin Flora. Besonders hohes Ansehen genossen jene Kräuter und Wurzeln, welche die Fruchtbarkeit steigern, die Geburt erleichtern, die Geburtsblutung stillen, das Wochenbettfieber verhüten, den Milchfluss in Gang setzen. Bis ins Mittelalter hinein wurde das Wissen um die Frauen kräuter innerhalb der Familien, Sippen und Dorfgemeinschaften bewahrt und weitergegeben.

Im 16., 17. und 18. Jahrhundert legte man eine ganze Menge von diesem Wissen in Büchern nieder. Mittlerweile aber haben die moderne Medizin und ihre Retorten-Medikamente fast vollständig »übernommen«. Es gibt nur noch wenige Menschen, die sich in der Naturheilkunde innerhalb der Frauenheilkunde wirklich auskennen. Zu diesen wenigen gehört die in München lebende Heilpraktikerin und Autorin Margret Madejsky, Jahrgang 1966. Sie lehrt die Materie schon seit vielen Jahren, und sie betreut zahlreiche Patientinnen. 2008 erschien von ihr das Lexikon der Frauenkräuter, in dem sie viele heimische Heilpflanzen vorstellt und erklärt.

So gibt sie Heilpraktikern, Apothekern und Ärzten, männlich und weiblich, ein ganzes Füllhorn von Schätzen aus Theorie und Praxis an die Hand. Aber auch Patientinnen selbst können sich durch das Nachschlagen und Lesen helfen, und sie können ihren Helfern mit Unterstützung des Buches Ideengeberinnen werden. »Viele der Medikamente, die heute verschrieben werden, wirken traumatisierend, und man ist damit durchaus nicht auf der sicheren Seite«, sagt Margret Madejsky. »Die Frauen sollen wieder zurück zur Natur gehen.«