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Die politische Entwicklung Ugandas unter Museveni - Erfolge und Desiderate in einer Nach-Bürgerschaftsgesellschaft

Die politische Entwicklung Ugandas unter Museveni - Erfolge und Desiderate in einer Nach-Bürgerschaftsgesellschaft

von: Enriko Albrecht

Diplomica Verlag GmbH, 2010

ISBN: 9783836638739, 130 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 23,00 EUR

Ersparnis: 15,00 EUR

  • Informationsaustausch zwischen den Unternehmensorganen im Rahmen der Corporate Governance Diskussion - Gestaltungsmöglichkeiten des Controlling
    Directors´ Dealings am deutschen Kapitalmarkt - Performance-Effekte von offenlegungspflichtigen Wertpapiergeschäften nach § 15a WpHG
    Offshore Outsourcing und Produktion in China - Ein Wegweiser für den Mittelstand
    Die Welt der Börsenindizes - Marktbarometer und intelligente Anlageklasse
    Chinas Integration in die Weltwirtschaft - Auswirkungen auf die chinesische Volkswirtschaft
    Die deutschen Small Caps - Definition, Situation und Finanzkommunikation
    Virtualisierung von Desktops versus Terminalserver - Technische und ökonomische Gegenüberstellung
    Waren- und Produktnamen als besondere Namenskategorie - Exemplifiziert an den Namen der IKEA-Produkte
  • RFID und Barcode im Kommissionierprozess
    Rolle und Bedeutung des ´´Nicht-Selbst´´ im frühen Buddhismus
    KMU im Wandel - Mehrwert im mittelständischen Unternehmen durch Implementierung eines Beschaffungscontrollings
    Corporate Performance Management als Weiterentwicklung von Business Intelligence - Grundlagen, Implementierungskonzept und Einsatzbeispiele
    Dysfunktionales Verhalten im Controlling-Prozess - Kognitive Könnensprobleme erkennen und dysfunktionales Verhalten vermeiden
    Unternehmen im Wandel - Komplexe Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten
    Konzept einer mittelständischen Controlling Lösung basierend auf einer Open Source Software
    Kennzahlen für das Messeprojektmanagement - Durch Leistungstransparenz erfolgreich am Markt der Messedienstleister
 

Mehr zum Inhalt

Die politische Entwicklung Ugandas unter Museveni - Erfolge und Desiderate in einer Nach-Bürgerschaftsgesellschaft


 

Dieses Buch behandelt die politische Entwicklung Ugandas in den letzten beiden Jahrzehnten. Nach einer langen Periode der Putsche, Gegenputsche, Bürgerkriege und der vollständigen Zerrüttung der Ökonomie hat das zentralafrikanische Land zwar nicht zur Demokratie, aber doch zu bemerkenswerter Stabilität gefunden. Die Leistungen und Fehlleistungen, die in dieser Stabilität zum Ausdruck kommen, bilden den Gegenstand dieser Arbeit. Wie es sich bei Länderstudien bewährt hat, erfolgt als thematischer Einstieg ein historischer Rückblick auf die Kolonialgeschichte und das erste Vierteljahrhundert nach der Unabhängigkeit. Hier werden die Akteure und Konfliktlinien aufgezeigt, die das politische Geschehen bis in die Gegenwart bestimmen. Nach der Amin-Ära und der zweiten Ära Obote wechselt die Darstellung zu Museveni und seiner politischen Bewegung. Diese wird zunächst im Widerstand und dann in der Regierungsfunktion referiert. Das erste Zentralkapitel der Arbeit zeichnet die Rekonstruktion des ugandischen Staates und den Verfassungsprozess nach. In diesem Land wurde das Land zwar autoritär, aber durchaus im Konsens mit einer vom Bürgerkrieg erschöpften Gesellschaft regiert. Das zweite Zentralkapitel widmet sich dem Übergang zunächst zu rein personalen Wahlen. Sie hatten den Zweck, die ethnischen Konflikte aus der Politik herauszuhalten. Nach dem Jahr 2000 kam es zu kompetitiven Wahlen. Hier bildete sich beim Übergang zu Mehrparteienwahlen immer deutlicher ein autoritärer Regierungsmodus heraus. Das Museveni-Regime hob sich von den Nachbarstaaten jedoch in ein paar Punkten auch positiv ab. Insbesondere eine recht furchtlose Justiz und die Bereitschaft der zentralugandischen Opposition, die Schikanen, mit denen sie überzogen wird, nicht mit Gewalt und Rückkehr zum Bürgerkrieg zu quittieren. Diese Kapitel befassen sich mit Uganda als funktionierender Staat. Das dritte Zentralkapitel wendet den Blick auf die zentrale Fehlleistung des Regimes. Hier geht es um die vernachlässigten Völker Ugandas. Museveni konzentriert seine Bemühungen um Stabilität und Machterhalt auf die südlichen Kerngebiete, die gleichzeitig die wirtschaftliche Schlüsselregion darstellen. Die Völker im Norden des Landes verloren mit Museveni ihre traditionelle Beschäftigung bei Polizei und Streitkräften. Ihre Antwort waren Banditenwesen und bewaffneter Aufstand. Als eine Ursache der Probleme stellen sich die Streitkräfte selbst heraus. Sie leben nicht anders als die Rebellen vom Krieg. Dieses Kapitel bietet eine Analyse Ugandas in seiner Teileigenschaft als Failing state. Es wird auch deutlich, dass der Kollaps staatlicher Autorität in dieser Region internationalen Konfliktstoff produziert, gerade mit Blick auf den jahrzehntelang ebenfalls vom Bürgerkrieg geplagten Sudan.