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Allplan & Co . Grundlagen und praktischer Arbeitsablauf

Allplan & Co . Grundlagen und praktischer Arbeitsablauf

von: Christine Degenhart

Addison-Wesley Verlag, 2004

ISBN: 9783827320308, 466 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,95 EUR

Ersparnis: 15,00 EUR

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Mehr zum Inhalt

Allplan & Co . Grundlagen und praktischer Arbeitsablauf


 

5 Vertiefung der Gebäudeplanung (S. 347-348)

Im ersten Teil des Tutorials haben Sie die Grundlagen der Gebäudeplanung anhand eines Einfamilienhauses kennen gelernt. Die folgenden Kapitel vertiefen das bereits Gelernte und zeigen am Beispiel von verschiedenen Raumsituationen und Bauteilen weitere Funktionen des Programms, mit deren Hilfe sich einfache und auch sehr komplexe Strukturen entwickeln lassen. Die Wahl von Zeichnungen oder Teilbildern soll Ihnen überlassen bleiben. Sinnvoll ist es aber sicher, im Projekt „Tutorial" zu bleiben und für die folgenden Übungen jeweils eine neue Zeichnung anzulegen, der jeweils eine Reihe von leeren Teilbildern zugeordnet wird.

5.1 Modellieren 3D und Animation

Sie werden in den folgenden Übungen im Gegensatz zum ersten Teil nur noch sehr wenige genaue Maßangaben finden – im Vordergrund stehen der freie Entwurf und die eigenständige Entwicklung der Bauteile sowie das mutige Experimentieren mit den unterschiedlichsten Werkzeugen. Bestimmen Sie selbst die Dimensionen und scheuen Sie sich auch nicht davor, während der Konstruktion wieder einige Schritte zurückzugehen und bereits Gezeichnetes zu verwerfen.

Bei der Entwicklung eines 3-D-Modells, wie hier in den Übungen des Vertiefungsteils, ist es sehr empfehlenswert, die einzelnen Zwischenschritte jeweils auf ein eigenes Teilbild zu legen und zur Weiterbearbeitung eine Kopie zu erstellen. Dadurch können Sie während der Übung jederzeit einige Schritte im Konstruktionsprozess zurückgehen, was beim Modellieren von 3-D-Elementen praktischer ist als das bloße Rückgängigmachen von Aktionen: Für gut befundene Zwischenstadien können so der Einstieg in eine neue, erfolgreiche Lösungsvariante sein.

5.1.1 Modellieren 3D – Schnittkörper

Das Modul ZUSÄTZLICHE MODULE/MODELLIEREN 3D haben Sie in den Grundlagen des Tutorials bereits kennen gelernt. An einem einfachen Beispiel soll dieses Grundwissen jetzt vertieft werden. Als Referenzobjekt dient eine Regalwand – diese wird in wenigen Schritten nachgebaut und für Präsentationszwecke animiert.

Hier kommt das Modul VISUALISIERUNG/ANIMATION ins Spiel, mit welchem die perspektivische Darstellung sowie die Renderfunktionen gesteuert werden. Doch beginnen Sie zunächst mit der Konstruktion des 3-D-Körpers. Modellieren eines 3-D-Körpers Eine Schrankwand mit Regalfächern soll mit einfachen 3-D-Elementen erstellt werden. Während der Konstruktion von 3-D-Elementen bleibt die Orientierung im Raum gewährleistet, wenn der Bildschirm in drei Fenster aufgeteilt ist.

So sehen Sie Grundriss, Ansicht und Isometrie stets übersichtlich nebeneinander und können die Lage sämtlicher Elemente in x-, yund z-Richtung kontrollieren. Die differenzierte farbige Darstellung des 3-D-Fadenkreuzes, das Sie im Menü unter EXTRAS/OPTIONEN/OPTIONEN ALLGEMEIN in der Registerkarte ANZEIGE aktivieren können, hilft Ihnen zusätzlich, sich im Raum zurechtzufinden.

1. Wählen Sie im Modul ZUSÄTZLICHE MODULE/MODELLIEREN 3D die Funktion QUADER.

2. Die Schrankwand soll zunächst liegend konstruiert und erst nach Einzeichnen aller Konstruktionselemente um 90° im Raum gedreht, also aufgestellt, werden. Das Verfahren ist Ihnen bereits vom Erstellen der Verschalung des Einfamilienhauses aus Kapitel 4 dieses Buches bekannt. Um den Anfangspunkt des Quaders zu bestimmen, klicken Sie auf einen beliebigen Punkt in der Zeichenfläche.

3. Das Verhältnis von Länge, Breite und Tiefe des zu zeichnenden Elementes könnte wie folgt aussehen:

Länge = 5
Breite = 2,5
Höhe = 0,5


Bestätigen Sie die Koordinateneingaben zur Definition des Quaders jeweils mit Enter.

Dieser Quader bildet die Grundlage der Regalwand. Die Strukturierung seiner Oberfläche besteht nun in der Darstellung von Fugen, die in der Realität durch die Abstände zwischen den einzelnen Schranktüren gebildet werden.