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1. THOR’S HAMMER 11. Juli 2169, später Nachmittag (S. 1)
Diese Grundüberzeugung hatte er in seinen dreißig Jahren Dienst verinnerlicht. Bis jetzt hatte ihn diese Maxime nicht enttäuscht.
In dieses Feuer würden sich diese Mannschaft und ihr Schiff in wenigen Augenblicken begeben müssen. Zum ersten Mal konnten sie beweisen, was sie gelernt hatten. Dann und erst dann würde wirklich klar werden, ob Schiff und Besatzung es verdienten, Teil der Flotte Terras zu sein.
Kurze, knappe Kommandos tönten durch die Zentrale.
»Maschinen?«
»100 Prozent.«
»Waffensysteme?«
»Einsatzbereit.«
»Medostation?«
»Voll besetzt und bereit.«
Dies war nicht die Zeit für langes Reden. Sie hatten das oft genug geübt. Sie waren nun ein perfektes Uhrwerk, eine geölte Maschinerie der Zerstörung. Major Peters war zufrieden. Er war da, wo er hingehörte.
»Status?« »Feindkontakt vor der Umlaufbahn Ferrols.«
»Woher?«
»Richtung Bahn Ferrol.«
Ein Fluch entfuhr ihm. Warum war es nicht gelungen, diese Schiffe früher zu orten? Wie hatten sie es geschafft, so nahe an einer dicht besiedelten Welt aufzutauchen?
»Funkkontakt?«
»Nichts.«
»Nicht einmal Funksprüche untereinander?« »Nichts, überhaupt nichts. Keine Kommunikation zwischen den Schiffen, keine Kommunikation mit uns.«
Peters brauchte nicht zu überlegen. Das war kein netter Besuch unter alten Freunden.
»Befehl an die Leichten Kreuzer! Volle Beschleunigung für Abfangkurs!«
Schnell und präzise wurden Befehle übermittelt.
Peters glaubte zu fühlen, wie sich eine eiserne Faust in seinen Magen rammte, wie die Andruckabsorber den schnellen Schwenk des Schweren Kreuzers nicht voll abfangen konnten. Einbildung!, dachte er sich.
Schon bewegte sich das Schiff wie eine stählerne Billardkugel unaufhaltsam dem Feind entgegen.
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