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Einsatz und Anwendung von Innovationstechniken. Betrachtung unter dem Effizienzaspekt

Einsatz und Anwendung von Innovationstechniken. Betrachtung unter dem Effizienzaspekt

von: Carsten Magiera

Diplomica Verlag GmbH, 2009

ISBN: 9783836620871, 127 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 43,00 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

Mehr zum Inhalt

Einsatz und Anwendung von Innovationstechniken. Betrachtung unter dem Effizienzaspekt


 

Kapitel 2.2 Bedeutung und Zusammensetzungen von Innovationsteams

Inhalte dieses Abschnittes werden neben dem Hauptthema, der Zusammensetzung von Kreativteams auch die Aufgaben, Vorteile und Chancen von Innovationsteams sein. Zusätzlich werden Voraussetzungen für kreative Teamarbeit aus der Organisationssicht aufgezeigt. Zunächst komme ich auf den einzelnen kreativen Menschen im Team zu sprechen. Er ist Teil einer sozialen Gruppeneinheit. Als innovative Menschen werden in der Literatur Personen bezeichnet, die sich durch bestimmte Eigenschaften auszeichnen wie:

• Humor
• Mut
• Ausdauer
• Selbstvertrauen
• Unempfindlichkeit gegenüber Rückschlägen - Durchhaltevermögen
• Eine gewisse Unabhängigkeit
• Sachliche Grundhaltung
• Geistige Beweglichkeit
• Assoziationsfähigkeit
• Neugier
• Phantasie und Einfallsreichtum
• Emotionale Stabilität
• Energie
• Initiative zu Verändern
• Kreative Potenziale fordern und fördern
• Sensibilität und Offenheit für neue Probleme
• Lösungskompetenz
• u.a.

Wenn man das so alles liest, ist auch schnell klar, warum es Kreativteam heißen muss. Kein Mensch kann in vollem Umfang alle diese Fähigkeiten und Eigenschaften abdecken, daher ist eine Ergänzung durch andere Personen notwendig. So sagt auch Fredmund Malik, international renommiertester Management-Consultant und –Lehrer, Professor für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Unternehmensführung in St. Gallen, sowie Leiter des Management Zentrum St. Gallen, dass ein einfältiger Personenkult ein großer Irrtum ist, mit Kreativität und Innovation umzugehen. Es gibt nicht den Innovatortyp.Prof. Malik hält es für einen einfältigen und gefährlichen Irrtum, dass zum Innovieren ein spezieller Persönlichkeitstyp gebraucht wird: den initiativen, kreativen, unternehmerischen, risikofreudigen Pionier. Das ist die Quelle von Arroganz und Personenkult. Es gibt solche Leute, aber sie sind selten. Schaut man sich die angeblichen Pioniere genauer an, stellt sich fast immer heraus, dass sie im nach hinein zu solchen hochstilisiert wurden, durch heroisierende Biographien oder Medienberichte. Die meisten Pioniere waren in Wahrheit ganz gewöhnliche Menschen. Sie wurden, bevor ihr Erfolg augenfällig war, von ihrer Umgebung eher als Spinner und komische Käuze angesehen. Sie hatten nichts vom strahlenden "Innovatortyp". Aber sie hatten meistens eines: eine Idee und eine systematische Arbeitsweise. Sie haben das Handwerk des Innovierens beherrscht. Darüber wird zwar in den Biographien fast nie geschrieben, aber das ist es, was man von ihnen lernen kann. Die eine Schlussfolgerung daraus ist, wähle ein Kreativteam statt einer Einzelperson, es unterliegt nicht dem Personenkult und bringt mehr Fähigkeiten und Eigenschaften mit. Ein Team, eine soziale Einheit von mehreren Personen mit innovativem Selbstverständnis ist besser als ein strahlender "Innovatortyp“. Hinzu kommt der Aspekt, dass Probleme in der Regel keine Einzelprobleme sind. Oft sind ineinander greifende komplexe interdisziplinäre Lösungen gefragt. Daher ist es sinnvoll, innovative Teams aus ineinanderübergreifenden Fachdisziplinen zu besetzen. Ob diese dann ihre Potenziale wirklich realisieren können, hängt im Wesentlichen davon ab, wie gut es den Teammitgliedern gelingt, sich selbst zu managen und effektiv zusammenzuarbeiten. Sie sind aber sicherlich effektiver als eine Einzelperson. Doch was kennzeichnet ein gutes Teammanagement? Wodurch ist eine effektive Zusammenarbeit im Team charakterisiert, und wie kann sie aktiv gestaltet werden?