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Wir verkaufen Mode - Subjektivierung von Arbeit im Filialverkauf eines Textilkonzerns

von: Judith Krohn

Rainer Hampp Verlag, 2008

ISBN: 9783866182950 , 181 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Mac OSX,Windows PC,Linux

Preis: 17,99 EUR

Exemplaranzahl:


  • Innere Freiheit - Eine Rekonstruktion des grundgesetzlichen Würdebegriffs
    Forging a New Heimat - Expellees in Post-War West Germany and Canada
    Freie Fundamente - Wissenschaftstheoretische Grundlagen für eklektische und integrative Theorie und Praxis
    Moderne Finanzierungsstrategien im Gefüge kommunaler Finanzverfassungen - Beispiele - Gesetzgebungsvorschläge
    Vermitteln - Übersetzen - Begegnen - Transferphänomene im europäischen Mittelalter und in der Frühen Neuzeit; Interdisziplinäre Annäherungen
    Medizin für »Menschen ohne Papiere« - Menschenrechte und Ethik in der Praxis des Gesundheitssystems
    Tod im Pfarrhaus - Roman
    Der erste Verdacht - Roman
  • Intelligent Wohnen - Zusammenfassung der Beiträge zum Usability Day IX
    Leben in Beziehungen - Beziehungen im Leben - Reader zum 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse
    Der im Dunkeln wacht - Roman
    Das Buch der Snobs
    Feuertanz - Roman
    Die Tote im Keller - Roman
    HOPPMANN - Eine unternehmerische Alternative - Mit demokratischer Beteiligung und sozialer Gerechtigkeit zum wirtschaftlichen Erfolg
    Briefe aus dem Gefängnis - Mit einem Essay von Erich Follath
 

Mehr zum Inhalt

Wir verkaufen Mode - Subjektivierung von Arbeit im Filialverkauf eines Textilkonzerns


 

Mit dem Begriff „Subjektivierung von Arbeit“ werden aktuell in den Sozialwissenschaften tiefgreifende Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt diskutiert, die zu einer umfassenderen Einbindung der Individuen in den Arbeitsprozess führen und aus denen für Betroffene hoch ambivalente Folgen entstehen. Vor diesem Hintergrund berichtet das Buch über eine empirische Untersuchung der konkreten betrieblichen Umsetzung von Mechanismen einer derartigen Subjektivierung von Arbeit in einem Filialbereich eines Unternehmens der Textilbranche. In Form einer „dichten Beschreibung“ auf Basis eines komplexen Sets ethnographisch orientierter Forschungsmethoden werden unterschiedliche Dimensionen eines intensivierten Zugriffs auf die Subjektivität von Mitarbeiterinnen im Verkauf nachgezeichnet. Wichtige Forschungsfragen der Intensivfallstudie sind: Auf welchen Ebenen auf Grundlage welcher Mechanismen findet Subjektivierung von Arbeit konkret im untersuchten Betrieb statt? Wie unterscheiden sich die Subjektivierungsvorstellungen und -ziele bei den unterschiedlichen Akteuren? Wo und warum können diese divergierenden Vorstellungen in Übereinstimmung gebracht werden? Wo entstehen Konflikte bei der Umsetzung? Welcher Zusammenhang besteht zwischen konventionellen betrieblichen Rationalisierungsinteressen und den Zielen und Mechanismen einer Subjektivierung von Arbeit? Welche Rolle spielen geschlechtsspezifische Aspekte? Die Studie bietet einen anschaulichen Einblick in die konkrete spezifische Unternehmenspraxis von Subjektivierung. Materialreich wird deutlich gemacht, was die abstrakte wissenschaftliche Rede von der „Subjektivierung von Arbeit“ in der Alltagsrealität Betroffener tatsächlich bedeutet. Wichtiges Ergebnis ist unter anderem eine Typologie verschiedenartiger Umgangsweisen von betroffenen Mitarbeiterinnen mit den Möglichkeiten und Zumutungen der erfahrenen Subjektivierungspraxis in ihrem Betrieb.