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C++ von A bis Z - Das umfassende Handbuch

C++ von A bis Z - Das umfassende Handbuch

von: Jürgen Wolf

Galileo Press, 2009

ISBN: 9783836214292, 1247 Seiten

2. Auflage

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 34,90 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

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    Das XAMPP-Handbuch - Der offizielle Leitfaden zu Einsatz und Programmierung
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    Mathematik für Informatiker
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  • C /C++ Referenz - Studienausgabe
    Grundwissen Elektronik
    Excel professionell einsetzen
    Windows Scripting - Automatisierte Systemadministration mit dem Windows Script Host und der Windows PowerShell

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

C++ von A bis Z - Das umfassende Handbuch


 

1 Grundlagen in C++ (S. 25)

1.1 Die Entstehung von C++

Ursprünglich wurde C++ 1979 von Dr. Bjarne Stroustrup entwickelt, um Simulationsprojekte mit geringem Speicher- und Zeitbedarf zu programmieren. Auch hier lieferte (wie schon bei C) kein geringeres Betriebssystem als UNIX die Ursprungsplattform dieser Sprache. Stroustrup musste (damals noch bei den Bell Labs beschäftigt) den UNIX-Betriebssystemkern auf verteilte Programmierung hin analysieren.

Für größere Projekte verwendete Stroustrup bisher die Sprachen Simula - die allerdings in der Praxis recht langsam bei der Ausführung ist - und BCPL, die zwar sehr schnell ist, aber sich für große Projekte nicht eignete.

Simula und BCPL Simula gilt als Vorgänger von Smalltalk. Viele der mit Simula eingeführten Konzepte finden sich in modernen objektorientierten Programmiersprachen wieder.

BCPL (Kurzform für Basic Combined Programming Language) ist eine um 1967 von Martin Richards entwickelte kompilierte, systemnahe Programmiersprache, abgeleitet von der Combined/Cambridge Programming Language CPL.

Es handelt sich um eine Sprache aus der ALGOL-Familie. Homepage von Stroustrup Wer mehr über Bjarne Stroustrup erfahren möchte, findet unter der URL http:// public.research.att.com/~bs/homepage.html seine Homepage. Stroustrup erweiterte die Sprache C um ein Klassenkonzept, wofür er die Sprache Simula-67 (mit der Bildung von Klassen, Vererbung und dem Entwurf virtueller Funktionen) und später dann Algol68 (Überladen von Operatoren, Deklarationen im Quelltext frei platzierbar) sowie Ada (Entwicklung von Templates, Ausnahmebehandlung) als Vorlage nahm. Heraus kam ein "C mit Klassen" (woraus etwas später auch C++ wurde).

C wurde als Ursprung verwendet, weil diese Sprache schnellen Code erzeugte, einfach auf andere Plattformen zu portieren ist und fester Bestandteil von UNIX ist. Vor allem ist C auch eine weitverbreitete Sprache, wenn nicht sogar die am weitesten verbreitete Sprache überhaupt. Natürlich wurde auch weiterhin auf die Kompatibilität von C geachtet, damit auch in C entwickelte Programme in C++-Programmen liefen.

Insgesamt wurde "C mit Klassen" zunächst um folgende Sprachelemente erweitert, auf die später noch eingegangen wird:

Klassenererbung (ohne Polymorphismus)

Konstruktoren, Destruktoren

Funktionen

Friend-Deklaration

Typüberprüfung Einige Zeit später, 1982, wurde aus "C mit Klassen" die Programmiersprache C++.

Der Inkrementoperator ++ am Ende des C sollte darauf hinweisen, dass die Programmiersprache C++ aus der Programmiersprache C entstanden ist und erweitert wurde. Folgende neue Features sind dann gegenüber "C mit Klassen" hinzugekommen:

virtuelle Funktionen

Überladen von Funktionen

Überladen von Operatoren

Referenzen

Konstanten

veränderbare Freispeicherverwaltung

verbesserte Typüberprüfung

Kommentare mit // am Zeilenende anfügen (von BCPL) 1985 erschien dann die Version 2.0 von C++, die wiederum folgende Neuerungen enthielt:

Mehrfachvererbung

abstrakte Klassen

statische und konstante Elementfunktionen

Erweiterung des Schutzmodells um das Schlüsselwort protected Relativ spät, 1991, fand das erste Treffen der ISO(International Organisation for Standardization)-Workgroup statt, um C++ zu standardisieren, was 1995 zu einem Draft Standard führte.

Allerdings dauerte es wiederum drei weitere Jahre, bis 1998 C++ dann endlich von der ISO genormt wurde (ISO/IEC 14882:1998). Erweitert wurde C++ in dieser Zeit um folgende Features:

Templates

Ausnahmebehandlung

Namensräume

neuartige Typumwandlung

boolesche Typen

Natürlich entstanden während der Zeit der Weiterentwicklung von C++ auch eine Menge Standardbibliotheken wie bspw. die Stream-I/O-Bibliothek, die die bis dahin traditionellen C-Funktionen printf() und scanf() abgelöst haben. Ebenfalls eine gewaltige Standardbibliothek wurde von HP mit STL (Standard Template Library) hinzugefügt. Im Jahre 2003 wurde dann die erste überarbeitete Version von ISO/IEC 14882:1998 verabschiedet und ISO/IEC 14882:2003 eingeführt. Allerdings stellt diese Revision lediglich eine Verbesserung von ISO/IEC 14882:1998 dar und keine "neue" Version.

Eine neue Version von C++ (auch bekannt unter C++0x bzw. C++200x) soll angeblich noch in diesem Jahrzehnt erscheinen - zumindest deutet der Name dies an. Draft Standard Draft Standard ist die Vorstufe zum Standard. Das Protokoll hat die Analyse- und Testphase bestanden, kann jedoch noch modifiziert werden.