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Ausgeliefert

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von: Sara Blake

Club der Sinne, 2008

ISBN: clubdsin10043, 21 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 3,29 EUR

  • Stets zu Diensten
    Kosakensklavin
    Janusliebe
    Sklavin für 3 Tage
    Lust
    Palazzo der Lüste
    Die Dornen der Sklavin
    Nadjas Prüfung
  • Gift für die Sklavin
    Die Gier der Fremden
    Unartig
    Der dunklen Tugend
    Die Hochzeit der Sklavin
    Sklavin in Gefahr
    Viola: Tagebuch einer Sklavin
    Sklavenherz
 

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Auf dem Friedhof war es still und kalt. Sarah stellte sich vor, wie die Männer durch die Gräberreihen schlichen, leise, vorsichtig nach ihr Ausschau haltend, ihrer Beute. Vollmond war heute, sie würden genug sehen können. Nur sie, sie sah nichts, sie war in der Dunkelheit eingeschlossen.
Wie viele waren es? Sie sprachen nicht. Zumindest hörte sie nichts. Die Stille hier draußen hatte sich wie lähmendes Gift in ihren Adern ausgebreitet. Vielleicht streiften sie jeder für sich zwischen den Grabsteinen entlang wie hungrige Wölfe, jeder bestrebt, ihre Witterung aufzunehmen, der erste zu sein. Wann würden sie sie finden? Sarah atmete leicht, versuchte, kein Geräusch zu machen.
„Ich will hier nicht sein.“ Immer wieder dachte sie diesen Satz. „Ich will es nicht, ich habe Angst.“

Aber es war zu spät, sie hätte nicht mehr fortgekonnt. Sie zerrte an den Stricken um ihre Handgelenke. Sie schnitten schmerzhaft ins Fleisch.
Angst kroch langsam in ihr Bewusstsein. Viel zu viel Angst. Kein Entkommen mehr. Sie war gefesselt, völlig hilflos und den widerstreitenden Gefühlen in ihrem Inneren ausgesetzt. Furcht, Angst, Erregung.
Durch die starken Empfindungen nahm sie alles überdeutlich wahr, den Wind, der über ihren Körper strich, den Schrei einer Eule, das Huschen eines Tieres im Laub…
Sie fühlte ihr Herz schlagen, viel zu schnell schlagen.
Was wäre, wenn sie hier gefunden würde? Nicht von ihnen, für die sie bereit lag. Sondern von irgendjemand. Sie versuchte, nicht daran zu denken. Scham überfiel sie. Was wäre, wenn…?
Sie hörte ein leichtes Rascheln. Kamen sie näher? Waren sie schon da? Nein, es war nur der Wind, der die Blätter des Baumes bewegte. Sie wusste nicht genau, wo sie war. Sie hatte nichts gesehen, war mit verbundenen Augen hierher gebracht worden.
Ihr Meister hatte ihr den Mond beschrieben, der den Wölfen ihren Weg zeigen würde.
„Ich habe ihnen nicht gesagt, wo ich dich hinlege, es wird ihren Jagdinstinkt anstacheln, dich erst suchen zu müssen.“

„Meister, ich will das nicht, bitte, erspare es mir!“
Er hatte ihr hart den Mund verschlossen.
„Ich will es, und das genügt. Glaube mir, ich weiß, was gut für dich ist.“
Sarah hätte fast gelacht. Wie konnte er das sagen, wo sie doch nur ein Bündel aus Angst und Schrecken war bei dem Gedanken, welcher Situation er sie auslieferte?

Jetzt dachte sie intensiv an ihn, ihren Meister. An sein schönes Gesicht. Die langen, schwarzen Haare. Seine Augen hatten sie von Beginn an gefesselt. Dieser dunkle, traurige Blick, der gleichzeitig einen Abgrund der Kälte freigab, der sie bereits zu Anfang hatte frösteln lassen.
Sadismus.
Sein Wille, der sie umschlang, ihr die Luft nahm, als würden sich Hände um ihren Hals legen …
„Du gehörst mir, Sarah, vergiss das nie.“