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Thomas Hobbes

Thomas Hobbes

von: Herfried Münkler

Campus Verlag, 2001

ISBN: 9783593400181, 180 Seiten

2. Auflage

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 10,99 EUR

Ersparnis: 1,91 EUR

  • Elfenkind
    Herbst - Läuterung
    Den Himmel gibt´s echt
    Herbst - Zerfall
    Der Bankräuber
    Bleib cool, Papa
    Du gibst das Leben
    Mein Herz kennt die Antwort
  • Kopfschuss
    Die Zehn Gebote
    Das Feenorakel
    Zeit der Vergebung
    Alphavampir
    Der Geschmack des Wassers
    Succubus Shadows
    Hurentaten
 

Mehr zum Inhalt

Thomas Hobbes


 

2 Erfahrungen und Konsequenzen (S. 23-24)

2.1 Hobbes’ Vita und Werk

Hobbes’ Motivation und sein Ehrgeiz, für die politische Theorie ein alle bisherigen Ansätze vergessen machendes Grundlagenwerk zu schreiben, das die Wiederherstellung und Sicherung des inneren Friedens auf allgemeine Prinzipien gründet, denen jeder in seinem wohlverstandenen eigenen Interesse zustimmen können muss, speist sich aus drei Quellen: Der Nähe zu den politischen Entscheidungsträgern seiner Zeit, den persönlichen Erfahrungen aus dem englischen Bürgerkrieg und der festen Überzeugung, in der Geometrie Euklids einen zuverlässigen neuen Ansatz der politischenWissenschaft gefunden zu haben. Seinem theoretischen Selbstverständnis entsprechend entwickelt Hobbes die allgemeinen Prinzipien seiner Theorie denn auch nicht unter Rekurs auf die in England vorgefundene, historisch entstandene Ordnung, die ihm selbst viel zu bürgerkriegsträchtig scheint, sondern leitet sie aus allgemeinen Prämissen hinsichtlich der fundamental verschiedenen Existenzbedingungen des Menschen im Natur- und im Gesellschaftszustand ab.

Biographisches Material, das über Hobbes’ langes Leben – immerhin wurde er über 90 Jahre alt – genaueren Aufschluss geben könnte, ist spärlich. Gäbe es nicht die Aufzeichnungen der Familie Cavendish und John Aubreys Lebensbeschreibungen, in denen er sich neben Isaak Newton, Robert Boyle, John Dryden und anderen auch Thomas Hobbes zuwendet, würde die Person des Thomas Hobbes gänzlich hinter dem Werk verschwinden. Zweifellos kann dieses Werk auch ohne Rückgriff auf die Person des Verfassers begriffen und interpretiert werden, aber die eine oder andereWendung in Hobbes’ Leben, ein Zusammentreffen oder eine Auseinandersetzung mit berühmten oder weniger berühmten Zeitgenossen lassen doch bestimmte Aspekte und Zuspitzungen seiner Theorie deutlicher hervortreten. Die Beschäftigung mit Hobbes’ Vita ist nicht unerlässlich, aber doch bedeutsam für das Verständnis seines Werks. Von herausgehobener Bedeutung ist dabei sicherlich die Erfahrung des englischen Bürgerkriegs, auf den hier in einem eigenen Kapitel gesondert eingegangen werden soll.