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Jobs für Filmfreaks

Jobs für Filmfreaks

von: Uta Glaubitz, Andrea Dornseif

Campus Verlag, 2001

ISBN: 9783593401751, 302 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 8,99 EUR

Ersparnis: 8,91 EUR

  • Elfenkind
    Herbst - Läuterung
    Den Himmel gibt´s echt
    Herbst - Zerfall
    Der Bankräuber
    Bleib cool, Papa
    Du gibst das Leben
    Mein Herz kennt die Antwort
  • Kopfschuss
    Die Zehn Gebote
    Das Feenorakel
    Zeit der Vergebung
    Alphavampir
    Der Geschmack des Wassers
    Succubus Shadows
    Hurentaten
 

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4. Filme machen (S. 60-61)

In der Tom-Sawyer-Verfilmung von 1938 gibt es die wunderbare Szene, in der Tom verdonnert wird, zur Strafe den Gartenzaun zu streichen. Seine Freunde hänseln ihn deswegen, doch er macht nicht nur unverdrossen weiter, sondern »verkauft« den anderen Jungen die Arbeit als erstrebenswertes Vergnügen. Am Ende streichen sie für ihn den Zaun – und bezahlen noch dafür.

Aus einem sehr distanzierten Blickwinkel mag das Filmemachen als ähnlich trickreiche Veranstaltung wirken. Nachdem Produzenten und Drehbuchschreiber ein Jahr oder mehr über dem Stoff gebrütet und Gelder locker gemacht haben, wird die ganze Geschichte plötzlich in vier bis sechs Wochen verfilmt. Bis zu 16 Stunden können Drehtage dauern, sieben Tage die Woche, ob Regen oder Sonne – das laut Dramaturgie erwünschte Wetter regiert die Arbeit, nicht der Schnupfen des Toningenieurs oder der Sonnenbrand des Kameraassistenten. Am Ende des Tages sitzen dann noch Continuity und Tonassistent da und schreiben Berichte, die Regieassistentin wirft den Drehplan des nächsten Tages um und irgendjemand fährt ins Kopierwerk, um den Film in die Belichtung zu geben.

»Alle, die ich kenne, sind Filmverrückte, die ganz für den Beruf leben. Privatleben findet so gut wie nicht statt.« Kathrin Melhop, Regieassistentin, bringt die Sache auf den Punkt: Jeder Einzelne, mit dem wir gesprochen haben, liebt den Film, verzichtet auf sein Privatleben und gibt sein Bestes, um aus einem Projekt einen Erfolg zu machen. Immer heißt es: »Hätte ich nur ein, zwei Wochen mehr Zeit, mich vorzubereiten.« Aber dann schaffen es doch alle in der gleichen Rekordzeit – wie immer.

Alle leben ein bisschen auf dem Schleudersitz, denn jeder der Filmemacher hat (wie die meisten anderen Beteiligten) nur den Vertrag für den laufenden Film in der Tasche. Eigentlich könnten sie danach erst einmal ausruhen. Aber dann ist es gleich wieder da, das Kribbeln ...