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Projekt Saturn (Band Nummer: 2500)

Projekt Saturn (Band Nummer: 2500)

von: Frank Borsch

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perpr2500book, 114 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 0,00 EUR

Ersparnis: 2,60 EUR

  • Das Opfer (Band Nummer: 2499)
    Isokrain der Kosmitter: Der Weltweise und ESCHER – ihr Plan ist gewagt (Band Nummer 2463)
    PERRY RHODAN-Action: Mutantensterben: Der Tod in Terrania - ein Phantom geht um (Band Nummer 25)
    Das Archaische Programm: Sie sind Zauberlehrlinge wider Willen – die Vergangenheit erwacht (Band Nummer 2464)
    Der ewige Kerker: Es gibt kein Entrinnen – die SOL in der Kernzone Hangay (Band Nummer 2482)
    Nach der Stasis: Ihr Schlaf währte Äonen – die neue Zeit nach der Mentalen Revision (Band Nummer 2465)
    Wispern des Hyperraums. Mit der JULES VERNE in Hangay - der Weiße Saal offenbart sein Geheimnis (Band Nummer 2486)
    Mentale Revision: Sie leben im GESETZ-Geber – und sind metagenetisch programmiert (Band Nummer 2467)
  • Die String-Legaten. Der Kosmitter und der Kybernetiker - sie stoßen ins Zentrum der Nadel vor (Band Nummer 2487)
    Galaxis der Antikrieger: Auf der Suche nach CHEOS-TAI – ein blinder Passagier hilft (Band Nummer 2466)
    Schach dem Chaos: Perry Rhodans wagemutiger Plan - eine Superintelligenz im Visier (Band Nummer 2489)
    Das Paramorphische: Im Spiegel des Bösen – ein unmoralisches Angebot (Band Nummer 2469)
    Chaotender gegen Sol (Band Nummer: 2496)
    KOLTOROCS Kinder: Der ewige Krieg – und Leben ohne Ende (Band Nummer 2468)
    Die Duale Metropole (Band Nummer: 2498)
    Die Hypersenke (Band Nummer: 2504)
 

Mehr zum Inhalt

Projekt Saturn (Band Nummer: 2500)


 

2. (Seite 10)
3. Januar 1463 NGZ
Bericht: Perry Rhodan

Milton DeBeer erwartete uns bereits im Hangar des Tenders. Der Hyperphysiker war ein großer Mann, in mehrfacher Hinsicht. Er maß zwei Meter, eine für Terraner nach wie vor ungewöhnliche Körpergröße, er überragte seine Wissenschaftlerkollegen in fachlicher Statur wie ein Riese, er war so charmant und leutselig wie unkompliziert – und sein schlechter Geschmack war galaxisweit unübertroffen.
Milton trug kurze Hosen und Poloshirt in Cremefarben. Er erinnerte mich an die Tennisspieler meiner Jugend in den vierziger und fünfziger Jahren des längst vergangenen zwanzigsten Jahrhunderts. Dazu trug er Sandalen, die aus Bast und von Robinson Crusoe persönlich gefertigt schienen. Zwischen Schuhen und Shorts erstreckten sich seine ungleichmäßig behaarten, bleichen Beine. So unpassend, so eigen war sein Auftreten, dass ich die beiden panthergleichen Laosoor, die mit ihm warteten, nur am Rande registrierte. Milton spielte die seltenen exotischen Wesen, die auf Terra jederzeit einen neugierigen Menschenaufl auf ausgelöst hätten, mühelos gegen die Wand.
Ich sah zu Mondra. Sogar sie hatte nur Augen für Milton. Was auch sonst? Mondra wusste einen schrillen Auftritt zu schätzen. Milton, der Exzentriker, war ein Mann, der sie auf der Stelle einnehmen musste.
»Mondra«, sagte ich. »Darf ich dir Milton DeBeer vorstellen? Er ist Leiter des Projekts Saturn.«
»Freut mich, den Mann kennenzulernen, der den LFT-Haushalt an den Rand des Bankrotts bringt.« Sie grinste frech.
»Ich gebe mein Bestes«, entgegnete der Hyperphysiker trocken. Er zeigte auf die beiden Laosoor, die ihn links und rechts fl ankierten. »Vanqueron und Isuzu, meine Dauer-Praktikanten.«
»Das sind mit Abstand die beeindruckendsten Titel, die ich seit Langem gehört habe«, sagte Mondra. Ihre Augen glänzten, als sie es sagte. Als ehemalige Artistin liebte sie den Schein, das Überzogene, die große Pose – und gleichzeitig wusste sie, dass gepfl egtes Understatement niemals zu überbieten war.
»Wir haben sie auch verdient!« Der rechte Laosoor, Vanqueron, stieß sich mit der Schwanzhand ab – offensichtlich telekinetisch nachgeholfen – und sprang aus dem Stand heraus einen Salto. Seine Krallen machten ein knirschendes Geräusch, als sie sich in den Stahl des Hangarbodens gruben, dann war der schwarze, an einen Panther erinnernde Körper plötzlich in der Luft, wand sich wie ein terranischer Otter und kam wieder auf dem Boden auf. Die ganze Bewegung benötigte nicht mehr als einen Augenblick, und hätte ich die Laosoor und ihre Fähigkeiten nicht gekannt, hätte ich mich gefragt, ob ich nicht einer Sinnestäuschung aufgesessen war.