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Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird

Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird

von: Jürgen Link

Vandenhoeck & Ruprecht, 2006

ISBN: 9783525265253, 482 Seiten

3. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 36,00 EUR

Ersparnis: 8,90 EUR

  • Wieviel Subjekt braucht die Theorie?
    Erziehung zur Armut?
    Erkenntniskritische Sozialisationstheorie
    Gemeinschaft in Gesellschaft - Soziologie nach Hegel und Parsons
    Lebensqualität aus Nutzersicht - Wie Menschen mit geistiger Behinderung ihre Lebenssituation beurteilen
    Die Zeit der Gesellschaft - Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit
    Kommunitarismus
    Politische Steuerung von Integrationsprozessen
  • Das Individuum im Widerspruch - Zur Theoriegeschichte des modernen Individualismus.
    Das Soziale gestalten
    Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung - Ethische Reflexionen und sozialpolitische Perspektiven.

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird


 

Seit"Normalität"ein Reizwort ist, wird zunehmend deutlich, dass eine systematisch-historische Untersuchung dieser Kategorie aussteht. Die hier vorgelegte 3. Auflage, mit der die umfassende Untersuchung eines der relevantesten kulturhistorischen Themen nun wieder zugänglich ist, wurde gründlich überarbeitet und ergänzt. Einleitungs- und Schluss sind auf aktuellem Stand neu verfasst. Sie schließen eine Diagnose der großen"Denormalisierungen"(Verluste an Normalität) zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein. Ein begriffsgeschichtlicher Abriss wird von Essays u.a. zu Comte, Marx, Galton, Nietzsche, Durkheim, Foucault und Luhmann ergänzt. Als"Normalismus"wird ein spezifisch modernes Netz von Dispositiven bestimmt, die geregelt sektorielle und allgemeine Normalitäten produzieren. So erhält"Normalität"ein scharfes historisches Profil in Abgrenzung gegen Konzepte wie"Normativität"und"Alltag". Dabei werden Protonormalismus und flexibler Normalismus unterschieden und insbesondere Verfahren der Selbstnormalisierung moderner Subjekte dargestellt: das Leben als (nicht) normale Fahrt durch symbolische Kurven-Landschaften. Dem entspricht ein eigener Faszinationstyp der modernen Literatur, dargestellt in monographischen Essays u.a. zu Zola, Musil, Celine, Heidegger, R. Vailland, B. Vesper und H.M. Enzensberger.