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MKT+ - Individualisiertes metakognitives Therapieprogramm für Menschen mit Psychose

von: Steffen Moritz, Ruth Veckenstedt, Sarah Randjbar, Francesca Vitzthum

Springer-Verlag, 2011

ISBN: 9783642199462 , 175 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 22,99 EUR

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MKT+ - Individualisiertes metakognitives Therapieprogramm für Menschen mit Psychose


 

Wer im Internet nach den Begriffen 'Schizophrenie' und 'Therapie' sucht, stößt überwiegend auf Darstellungen medikamentöser Behandlungen. Dies spiegelt zwar leider die Versorgung in vielen Krankenhäusern wieder, entspricht jedoch nicht mehr den Stand der Forschung. Studien wiesen nicht nur den Erfolg v.a. von Psychotherapie bei der Schizophrenie nach sondern belegen überdies, dass schizophrene Positivsymptome wie Wahn mit dysfunktionalen kognitiven Verarbeitungsstilen assoziiert sind, z.B. voreiliges Schlussfolgern. Die meisten Betroffenen sind sich dieser kognitiven Verzerrungen und ihres negativen Einflusses auf die Symptomatik jedoch nicht (metakognitiv) bewusst. Hier setzt die Individualisierte Metakognitive Therapie (MKT+) an. Die Autoren haben nicht nur maßgeblich zu diesem Wissen beigetragen, sondern legen mit dem MKT+ erstmals einen Therapieansatz vor, der bewährte Techniken der Verhaltenstherapie schizophrener Patienten mit innovativen metakognitiven Elementen verbindet, die den Patienten anleiten Denkfallen zu erkennen und zu entschärfen. Das Buch ist mit seiner Fülle von kreativen Übungen und Evaluationsinstrumenten nicht nur für den Praktiker eine Fundgrube. Die einleitenden Kapitel beschreiben darüber hinaus anschaulich den neuesten Stand der kognitiven Forschung zu Schizophrenie. Eine Vielzahl von Fallbeispielen und Formulierungsvorschlägen erleichtert vor allem unerfahrenen Therapeuten den Einstieg. Eine neuere randomisierte Kontrollgruppenstudie zeigt, dass.das MKT+ vor allem die Schwere des Wahns aber auch kognitive Verzerrungen über die Wirkung von Neuroleptika signifikant hinaus reduziert.

Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sind Denkverzerrungen bei Schizophrenie, Zwang, Depression und Trauma. Neben weit über 200 Publikationen, die seit Gründung der Arbeitsgruppe 1996 entstanden sind, entwickelten die Autoren eine Reihe psychotherapeutischer Techniken und Behandlungsprogramme, z. B. das Metakognitive Gruppentraining für Schizophrenie (MKT), Assoziationsspaltung für Zwang und Entkopplungstherapie bei Trichotillomanie, deren Effektivität auch unabhängig belegt werden konnte.