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Der neue Online-Handel - Erfolgsfaktoren und Best Practices

von: Gerrit Heinemann

Gabler Verlag, 2009

ISBN: 9783834980656 , 246 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 22,99 EUR

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Der neue Online-Handel - Erfolgsfaktoren und Best Practices


 

2 New Online-Retailing -Was ist das eigentlich genau? (S. 19-20)

2.1 Grundlagen des New Online-Retailing

„Eine neue Generation von Internet-Shops“ tritt auf den Plan (Wieschowski 2008, S. 47). Mit der Kombination aus Vernetzung, Internet-Penetration, Technologieentwicklung, Mobilität, Schnelligkeit, Mediennutzung, Kommunikationsveränderung, Interaktivität („Web-2.0“) sowie Geschäftsmodellinnovation, ist das Internet in die nächste Phase eingetreten. „Vom Web-2.0 zum Web NG“, so titelt die FAZ (FAZ 2008, Nr. 93, S. 25). Hand in Hand mit dem Internet der nächsten Generation ist auch der Online- Handel in neue Dimensionen vorgestoßen („New Online-Retailing“). Der Online- Handel stützt sich dabei im Wesentlichen auf technische, medienspezifische sowie geschäftsspezifische Grundlagen (vgl. Kollmann 2007, S. 13 ff.).

2.1.1 Technische Grundlagen des Online-Handels

Die exponentiell steigende Rechnerleistung bei gleichzeitig sinkenden Hardwarepreisen und zunehmender Miniaturisierung der Hardware unterstützt den weiteren Internet- Boom, da die Informationsübertragung auf diese Weise mobil und ohne zeitliche und räumliche Beschränkungen vollzogen werden kann (vgl. Kollmann 2007, S. 14). Dazu tragen auch zunehmende Speicherkapazitäten der verwendeten Speicherchips, immer schnellere und leistungsfähigere Prozessoren sowie steigende Taktfrequenzen dieser Prozessoren bei, da sie die weitere Digitalisierung fördern und einen größeren Datentransfer ermöglichen. In Abbildung 2-1 sind die technischen Schlüsselfaktoren des Internet-Wachstums dargestellt (vgl. Rayport/ Jaworski 2002, S. 52). Die Standards basieren auf dem Hypertext Transfer Protocol (http) und der Seitenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language), mit denen es gelungen ist, trotz der anfangs stark limitierten Bandbreite des Internets grafische Oberflächen (Browser) mit einfacher Steuerung durch Mausklick sowie multimedialen Inhalten anzubieten.

Standards und Browser sind die wesentlichen technischen Säulen des Internetwachstums, wobei das Internet seine große Bedeutung ohne Frage der Entwicklung des World Wide Web (WWW) verdankt, deren globale Nutzung jedoch ohne Standards (TCP /IP) nicht möglich wäre. Diese setzen wiederum eine weltweite Einigung (W3C) voraus. Der Durchbruch der Browser-Technologie ermöglicht dabei Geschwindigkeit, unkomplizierten Download sowie Plattformenunabhängigkeit. Basierend auf den einheitlichen Standards konnte die Einfachheit für den Abruf und die Einstellung von Inhalten bei zugleich hohem Komfort durch Maussteuerung realisiert werden. In Hinblick auf den Content ist dabei die Entwicklung der Browser sowie die Multimediafähigkeit und technische Offenheit von zentraler Bedeutung für das Internet-Wachstum. Die Content-Nutzung setzt einfachen Zugang, Wegfall von spezifischen Kosten sowie Konvertierbarkeit voraus.

Das Mobile Commerce (M-Commerce) stellt eine Verschmelzung von Internet und Mobilfunk dar. Während sich die Geräte zunehmend den PC´s annähern und insofern eine Art „Miniatur-PC mit Telefonie“ darstellen, unterscheiden sich die Übertragungswege. So steht mit dem UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) in Europa ein Mobilfunkstandard bereit, der sich in seiner Leistungsfähigkeit der Breitbandübertragung zunehmend annähert. Man spricht diesbezüglich auch von der dritten Mobilfunkgeneration (G3). Allerdings ist die Anzahl an mobilen Applikationen immer noch sehr gering, da sie derzeit noch keinen eindeutigen Mehrwert hinsichtlich des situativen Nutzens bieten. In Hinblick auf die zunehmende Mobilität möchte sich aber vor allem Google zukünftig unentbehrlich machen und über neue Funktionen „immer und überall ein Helfer im Alltag“ sein.