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Der Einfluss von Stakeholder-Gruppen auf den Strategieprozess. Kanalisierung von Emergenz am Beispiel externer Stakeholder

Der Einfluss von Stakeholder-Gruppen auf den Strategieprozess. Kanalisierung von Emergenz am Beispiel externer Stakeholder

von: Robert Gärtner

Diplomica Verlag GmbH, 2009

ISBN: 9783836626514, 210 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 63,00 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

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Der Einfluss von Stakeholder-Gruppen auf den Strategieprozess. Kanalisierung von Emergenz am Beispiel externer Stakeholder


 


"Kapitel 3.2, Entwicklung einer Stakeholder-Map zur Identifikation relevanter Untersuchungsbereiche:
Da sich die meisten Autoren des Stakeholderansatz mit der Identifikation von relevanten Stakeholder beschäftigen, ist es nicht verwunderlich, dass die Ergebnisse in Hinblick auf die Anzahl der möglichen Stakeholder genauso vielfältig wie unterschiedlich sind. Desgleichen in der Literatur keine Einigkeit darüber besteht, wer die relevanten Stakeholder-Gruppen einer Unternehmung sind, was sich in den mannigfaltigen Darstellungen relevanter Stakeholder ausdrückt, lassen sich trotzdem bestimmte, häufiger genannte Stakeholder-Gruppen identifizieren. „Alle Stakeholder mögen wichtig sein, aber niemand hat je behauptet, sie seien alle gleich.“ Die Abbildung 5 veranschaulicht, auf Basis einer Literaturrecherche, welche Stakeholder am häufigsten genannt und als relevant eingestuft werden.
Es zeigt sich, dass bestimmte Stakeholder-Gruppen besonders häufig genannt werden und daher aufgrund ihrer Bedeutung auch einen verstärkten Einfluss auf das Unternehmen nehmen können. Wie dieser Einfluss auf die Unternehmung aussehen kann, wird in Kapitel 3.3 tiefergehender behandelt. Dabei wird es sich nur um einen kleinen Ausschnitt möglicher Stakeholder handeln, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben will und kann (siehe Abb. 5: Wichtigste Stakeholder aus der Literaturrecherche).
Aus der Varietät der Literaturanlyse wird deutlich, sich dass manche Autoren auch schon tiefer einteilen, d.h. es wird in Subgruppen wie bspw. Umweltschutzorganisationen und Verbraucherorganisationen innerhalb der Gesellschaft unterteilt. Diese Heterogenität und deren Auswirkungen innerhalb der Stakeholder -Gruppen birgt noch ein großes, offenes Forschungsfeld.
Viele Autoren des Stakeholderansatzes nutzen so genannte Stakeholder-Maps, in Anlehnung an die ursprüngliche von Freeman (1984), zur visuellen Untermalung ihrer Argumentationen. Jedoch haben deren ableitbaren strategischen Implikationen wenig Diskussion erfahren.
In der Abbildung 6 wird eine beispielhafte Stakeholder-Map für das Fallbeispiel Shell abgebildet, um dann später im Vorgang der Identifizierung relevanter Stakeholder eine Vorstellung der Stakeholder-Beziehungen zu haben. Dabei erfährt die Stakeholder-Map dahingehend eine Erweiterung eine Erweiterung, dass zusätzlich die Stärke des Einflusses in den Beziehungen durch Pfeile visualisiert wird. Dieses wird durch die Pfeildicke akzentuiert. Anzumerken ist, dass die Liste potentieller Stakeholder einer Unternehmung prinzipiell unendlich sein kann, so dass eine nahezu vollständige Stakeholder-Karte sehr komplex und umfangreich geraten kann (siehe Abb. 6: Stakeholder-Map für das Fallbeispiel Shell)."