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Die drei ???, Auf tödlichem Kurs - Die drei Fragezeichen

Die drei ???, Auf tödlichem Kurs - Die drei Fragezeichen

von: Ben Nevis

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 2010

ISBN: 9783440128817, 0 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 5,99 EUR



  • Das Denkmal der Läuferin
    Herzschmerz - So überstehen Sie den schlimmsten Liebeskummer
    Ein Kuss aus tausend Worten - Die schönsten Liebesgedichte
    Fremde Fenster
    Loge der Lust - Erotischer Roman
    Gute Nacht, Liebling! - Mörderische Short Stories
    Das Flüstern der Vergangenheit - Roman
    Der Club der grünen Witwen - Roman
  • Der Wal
    Das Loch
    Schule der Leidenschaft - Ein erotischer Roman
    Laufsteg des Lebens - Roman
    Meine Tage als Schriftsteller
    Die Martinis - Eine Hamburger Kaufmannsfamilie
    Der Schokoladenbrunnen
    Die Tränen der Vila - Historischer Roman
 

Mehr zum Inhalt

Die drei ???, Auf tödlichem Kurs - Die drei Fragezeichen


 

Cotta weiß Neues (S. 85-86)

Prustend und nach Luft schnappend kam Bob wieder an die Wasseroberfläche. Von Justus keine Spur. Angsterfüllt sah sich Bob um. Hatte sein Freund doch eine andere Richtung gewählt? Das Meer war zu dunkel, als dass er viel hätte erkennen können. Sie waren unter einem Motorboot durchgetaucht, um Escovedo zu täuschen. Und nun war Justus verschwunden. Neben Bob stiegen Luftblasen auf. Die konnten unmöglich noch von ihm selbst stammen. Der dritte Detektiv holte Luft und tauchte wieder ab.

Justus war direkt unter ihm. Offenbar hatte er sich irgendwie verfangen. Seine Bewegungen waren hektisch. Bob schwamm tiefer und bekam ein Ankerseil zu fassen. Es hatte sich fest um Justus’ Beine verfangen. Mit aller Kraft zog Bob das Seil in Justus’ Richtung, so dass es sich etwas lockerte.

Justus ergriff die Chance und glitt hinaus. Gemeinsam tauchten sie auf. »Puah! Das war knapp!« Justus atmete tief ein. »Ich bin dir zu großem Dank verpflichtet, Dritter!« Bob wollte etwas erwidern, doch da vernahmen sie bereits die unerträgliche Stimme Escovedos. »Zu schade, dass ihr nicht vollständig verschwunden seid!« Escovedo stand auf dem Landungssteg und ließ im schwachen Laternenlicht seine Zähne blitzen. Er hatte alles beobachtet. »Ihr könnt gerne an Land kommen, Jungs!« »Tauchen!«, befahl Justus.

Doch im selben Moment erschien Mrs Pearson neben dem Mann. »Vergiss die Jungen und lass uns verschwinden! Sie sind auf unser Schiff eingebrochen und wir mussten uns verteidigen. Niemand wird ihnen glauben!« »Okay, Lady!« Das Grinsen verlosch. Wenige Augenblicke später waren die beiden Detektive allein. Vorsichtig schwammen Justus und Bob um ein paar Boote herum. Sie wollten sich nicht wieder in einem Seil verheddern. Dann entdeckten sie eine kleine Leiter, mit deren Hilfe auch der gewichtige Justus einigermaßen bequem an Land klettern konnte. Von Mrs Pearson und ihrem Gehilfen fehlte inzwischen jede Spur.

»Manchmal könnte ich den Pazifik hassen«, sagte Justus, als er wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte. Er schüttelte sich wie ein nasser Pudel. »Ich hoffe wenigstens, der Einsatz hat sich gelohnt.« Während sie den Landungssteg entlangliefen, erzählte Bob, was er belauscht hatte. »Escovedo hat Peter irgendetwas angetan. Wir müssen sofort Inspektor Cotta informieren. Er hat Mrs Pearson zwar gesagt, morgen käme Peter wieder frei, aber bei Mr Horowitz haben wir ja gesehen, wie Escovedo sich solch eine Angelegenheit vorstellt.« Justus nickte. »Escovedo soll uns aus dem Verkehr ziehen.

Aber warum, Bob?« »Es hängt mit den Bildern zusammen. Irgendetwas haben sie damit vor. Und zwar heute Abend. Scheinbar um Mitternacht. Morgen ist ihnen offenbar alles egal.« »Hm. Haben sie gesagt, wo?« »Sie treffen sich bei Mrs Pearsons Vater. Wo immer das ist. Um 10 Uhr.« »Wer ihr Vater ist, dürfte herauszufinden sein.« »Na, doch wohl ein Mr Pearson?« »Sie ist verheiratet, Bob. Wahrscheinlich trägt er einen anderen Namen. Zur Not fragen wir Tante Mathilda.

Sie interessiert sich für solche Dinge.« »Ein schlechter Vorschlag, Erster! Bevor wir von ihr eine Antwort erhalten, müssen wir wohl stundenlang den Hausflur schrubben.« Justus grinste. »Escovedo soll jedenfalls bei dem Treffen heute Nacht dabei sein«, berichtete Bob weiter. »Und morgen verschwindet er dann zum Hafen nach Long Beach.« »Long Beach? Er gehört vielleicht zur Besatzung eines der großen Schiffe, die dort liegen ...« Bob nickte.