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Die drei ???, und der Geisterzug - Die drei Fragezeichen

Die drei ???, und der Geisterzug - Die drei Fragezeichen

von: Astrid Vollenbruch

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 2011

ISBN: 9783440128848, 0 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 5,99 EUR



  • Das Denkmal der Läuferin
    Herzschmerz - So überstehen Sie den schlimmsten Liebeskummer
    Ein Kuss aus tausend Worten - Die schönsten Liebesgedichte
    Fremde Fenster
    Loge der Lust - Erotischer Roman
    Gute Nacht, Liebling! - Mörderische Short Stories
    Das Flüstern der Vergangenheit - Roman
    Der Club der grünen Witwen - Roman
  • Der Wal
    Das Loch
    Schule der Leidenschaft - Ein erotischer Roman
    Laufsteg des Lebens - Roman
    Meine Tage als Schriftsteller
    Die Martinis - Eine Hamburger Kaufmannsfamilie
    Der Schokoladenbrunnen
    Die Tränen der Vila - Historischer Roman
 

Mehr zum Inhalt

Die drei ???, und der Geisterzug - Die drei Fragezeichen


 

Zu Besuch bei Dr. Long (S. 78-79)

»Justus! Willst du vielleicht mal aufstehen? Der Zug fährt gleich ab!« »Was?«, schrie Justus, fuhr aus dem Tiefschlaf hoch und starrte aus wilden Augen um sich. »Wie spät ist es?« Bob, der im Schlafanzug neben Justus’ Bett stand, lachte. »Reg dich wieder ab. Es ist erst neun. Du hast immerhin acht Stunden Schlaf gehabt.« Justus sackte in die Kissen zurück und wartete darauf, dass sein Herzschlag sich beruhigte. »Acht Stunden, dass ich nicht lache. Ich bin erst um vier eingeschlafen!«

»Wieso das denn?« Peter setzte sich jetzt ebenfalls im Bett auf und rieb sich die Augen. »Sag bloß nicht, dass du doch noch mitten in der Nacht zu Dr. Long gegangen bist.« »Natürlich nicht. Ich habe euch beim Schnarchen zugehört und nachgedacht.« »Und das Rätsel der Wachsfiguren mal eben im Alleingang gelöst?«, fragte Bob. »Klasse. Dann können wir ja jetzt in aller Ruhe frühstücken, uns ein paar hübsche Andenken aus dem Museum aussuchen und gemütlich nach Hause fahren, um morgen früh frisch und ausgeruht in die Schule zu gehen.« »Leider Fehlanzeige. Ich bin der Lösung noch nicht sehr viel näher gekommen.«

»Aber doch ein bisschen näher?«, bohrte Bob. »Unwesentlich«, brummelte Justus, wühlte den Kopf ins Kissen und schloss die Augen. »O nein«, sagte Bob. »Wir haben einen Fall zu lösen. Raus aus den Federn!« Und schwungvoll riss er Justus die Decke weg. Eine halbe Stunde später hockte Justus im Esszimmer am Frühstückstisch und nagte an einem Sandwich. »Du liebe Zeit«, sagte Mrs Kingsley belustigt, während sie eine Kanne Kakao auf den Tisch stellte. »Was habt ihr denn heute Nacht angestellt?« »Nichts«, versicherte Peter unschuldig. »Wir haben uns nur – äh – unterhalten. Über das Museum und so.«

»Ist schon ein tolles Museum«, fügte Bob unbedacht hinzu. Mrs Kingsleys Lächeln verschwand. »Dann seht euch heute noch ein letztes Mal gut um. Morgen wird alles auseinander genommen, und bisher scheint ja nicht viel für deinen Onkel dabei zu sein, Justus.« Abrupt drehte sie sich um und ging in die Küche. Ein wenig verspätet schreckte Justus hoch. »Wie bitte? Doch, es ist klasse, mir gefällt’s auch …« »Zu spät«, sagte Bob. »Sie ist schon weg.«

Justus blinzelte. » … oh.« »Justus, unsere Denkmaschine«, sagte Peter. »Wie willst du eigentlich ein Rätsel lösen, wenn du vor lauter Müdigkeit nicht mal merkst, dass dir der Honig aufs T-Shirt tropft?« Justus blickte an sich herunter. » … Mist. Bin gleich wieder da.« Er stand auf und trottete aus dem Zimmer. Eine Viertelstunde später kam er wieder herein – in einem sauberen T-Shirt, mit nassen Haaren, hellwach, topfit und bestens in Form. »Also, Kollegen, als erstes gehen wir zu Dr. Long. Ich bin überzeugt, dass er uns ein paar nützliche Informationen geben kann. Und danach reden wir noch einmal mit Carl. Seid ihr endlich fertig mit dem Frühstück?«