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2 Entschlusslosigkeit, Zweifel und Grübeln: Zwanghafte Handlungsstörungen (S. 18)
»Lass das lange Vorbereiten, fang dein Leben an beizeiten!«
Rusticocampus
Ich möchte Sie in diesem Kapitel mit Birgit, Carlo und Jana bekannt machen. Diese drei haben mit Handlungsstörungen zu kämpfen, die mit Entschlusslosigkeit, Grübeln und Zweifeln einhergehen. Sie stellen ihre eigenen Intentionen in Frage und hadern mit sich und der jeweiligen Lage. In dieser Hinsicht ähneln sie dem berühmtesten Zauderer derWeltliteratur, dem Dänenprinz Hamlet, der, »angekränkelt von des Gedankens Blässe« in immer neue Zwangslagen gerät. Bei Hamlet geht es um durchaus tragische Dimensionen, um Schuld oder Unschuld, Mord aus Rache oder Selbstmord, um Wahnsinn und Raserei, was bei uns Normalbürgern glücklicherweise eher selten der Fall ist.Die Projekte, die unseren Zwiespältigkeiten zum Opfer fallen, stammen aus ganz alltäglichen Lebensbereichen.
Ob und in welchem Ausmaß Siemit Zauder- und Grübel-Schwierigkeiten zu kämpfen haben, können Sie mit Hilfe des folgenden Fragebogens überprüfen.
Dieser Fragebogen hilft Ihnen herauszufinden, wie sehr Ihre Handlungen durch Entschlusslosigkeit, Zweifel und Grübeln beeinträchtigt werden. Kreuzen Sie – ohne lange nachzudenken – an, in welchem Ausmaß die einzelnen Aussagen auf Sie zutreffen, und addieren Sie dann die Punkte. Die Auswertung gibt Ihnen einen Anhaltspunkt dafür, wie sehr Sie von diesen Schwierigkeiten betroffen sind.
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