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2.4 Schluckakt (S. 33)
2.4.1 Schlundschnürer
1 Processus mastoideus mit Cellulae mastoideae
2 Clivus (Os occipitale)
3 M. digastricus ( 26) 6)
4 M. stylohyoideus ( 26)
5 M. stylopharyngeus
I: Hirnnerv IX
U: Proc. styloideus
A: Pharynxwand
F: Pharynxheber
6 M. constrictor pharyngis superior
I: Hirnnerv IX und X
F: Abschluss des Nasopharynx beim Schlucken
7 M. constrictor pharyngis medius
I: Hirnnerv IX und X
F: Einschnüren des Pharynx beim Schlucken
8 M. constrictor pharyngis inferior
I: Hirnnerven IX und X
F: Einschnüren des Pharynx beim Schlucken
9 Leimersches Dreieck
Klinischer Hinweis
Die Schlundschnürer weisen in ihrer Konstruktion und Anordnung eine als „falsch dachziegelartig" bezeichnete Formation auf. Das „Leimersche Dreieck" stellt den Übergang zwischen dem Pharynxschlauch und dem Ösophagus dar. Es handelt sich um eine Schwachstelle der Muskelwand, weshalb es zu dem relativ häufigen Krankheitsbild des Pulsationsdivertikels (= Aussackung) kommen kann. Anzumerken ist noch, dass der Pharynxschlauch sehr sensibel für zerebrale Störungen ist (z.B. entstehen oft Schluckstörungen nach einem Apoplex!)
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