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Normalwerte pocket

Normalwerte pocket

von: Michael Jakob

Börm Bruckmeier Verlag, 2004

ISBN: 9783898622301, 212 Seiten

5. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 10,90 EUR

Ersparnis: 1,90 EUR

  • Elfenkind
    Herbst - Läuterung
    Den Himmel gibt´s echt
    Herbst - Zerfall
    Der Bankräuber
    Bleib cool, Papa
    Du gibst das Leben
    Mein Herz kennt die Antwort
  • Kopfschuss
    Die Zehn Gebote
    Das Feenorakel
    Zeit der Vergebung
    Alphavampir
    Der Geschmack des Wassers
    Succubus Shadows
    Hurentaten
 

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Normalwerte pocket


 

,801.5. Standardisierte Blutabnahme (S. 15-16)

Blutabnahme zwischen 7 und 9 Uhr morgens am nüchternen Patienten in gleicher Körperposition (entweder immer liegend oder immer sitzend) nach 5 minütiger Ruhephase des Patienten.

Stauung anlegen. Maximale Stauungszeit von 30s 0s möglichst nicht überschreiten, auf routinemäßiges Öffnen und Schließen der Faust ("Pumpen") bei visuell und palpatorisch erkennbaren Venen verzichten. Auf noch tastbaren Puls achten (Staudruck 50-100mmHg). Hg).

Aufsuchen der Entnahmestelle. Bevorzugung in folgender Reihenfolge: Venen im Ellbeugen-, Unterarm-, Handrückenbereich. Nur in Ausnahmefällen V. femoralis. Visuelle und palpatorische Begutachtung.

Hautdesinfektion (nach Desinfektion mit Spray oder damit getränktem Tupfer ca. 30s warten). Stich mit Kanüle üle nach Aufmerksammachen des Patienten in einem Winkel von 30° mit Schliffseite nach oben. Kanüle mit ausreichend großem Volumen verwenden. Lösen der Stauung nach erfolgreicher Blutaspiration. Blutröhrchen mit Antikoagulation nach Blutentnahme mehrmals kippen. Nativröhrchen vor Röhrchen mit Additiven insb. vor Gerinnungsröhrchen (um Kontamination des ersten Röhrchen mit paravasaler Gewebeflüssigkeit zu vermeiden). Entnahme aus bereits länger liegenden intravenösen Kathetern möglichst vermeiden (Verfälschung der Gerinnungswerte, Verdünnungseffekte).

Nach Entnahme trockenen Tupfer auflegen, Kanüle rasch zurückziehen und Kompression des Tupfers auf Entnahmestelle möglichst durch den Patienten. Beugen des Armes vermeiden.

1.5.1. Fehlerquellen:

-Hämolyse: durch zu lange Stauung, zu schnelle Aspiration, zu kleines Kanülenlumen, fehlende Vermischung mit Antikoagulans, zu starkes Schütteln, zu starkes Abkühlen oder Erwärmen, zu lange Aufbewahrung bis zur Analyse, unvollständige Zentrifugation

-Falsch hohe Werte (insb. Kaliumerhöhungen): durch zu langes "Pumpen", zu lange Stauung (Hämokonzentration mit Erhöhung v.a. von Proteinen, Zellzahlen, Lipiden)

-Gerinnung: durch zu langwierige Venenpunktion

1.6. Beeinflussung durch Hämolyse, Lipämie und Hyperbilirubinämie

Durch Hämolyse, Lipämie und Hyperbilirubinämie werden einige Laborparameter in unterschiedlicher Ausprägung beeinflusst. Eine nichtartefizielle Hämolyse (z.B. bei hämolytischer Anämie) lässt sich an der Erniedrigung des Haptoglobins erkennen. Lipämien beim nüchternen Patienten sind nur bei ausgeprägten, meist angeborenen Hyperlipoprotein- / tryglyceridämien zu beobachten.