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Der Polyport-Markt (Band Nummer: 2505)

Der Polyport-Markt (Band Nummer: 2505)

von: Michael Marcus Thurner

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perpr2505book, 61 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • PERRY RHODAN-Action: Das Wanderer-Backup: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station (Band Nummer 29)
    Evolux: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht (Band Nummer 2450)
    Akademie der Mikro-Bestien (Band Nummer 2456)
    Die Finale Schlacht: Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite (Band Nummer 2449)
    Der zweite Dantyren (Band Nummer 2458)
    Die Metaläufer: In der Isolation der Weißen Welt – Terraner stoßen auf seltsame Helfer (Band Nummer 2451)
    Die Magie der Hexen
    In der Steilen Stadt: Intrigenspiel auf Evolux – das Diebeskommando kämpft sich durch (Band Nummer 2453)
  • Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)
    Operation Kobaldblau: Ein Diebeskommando in Aktion – Mondra Diamond verfolgt einen heiklen Plan (Band Nummer 2452)
    Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)
    Schiff aus der Ewigkeit: Sie betreten den Obelisk-Raumer – ein Blick in eine andere Welt (Band Nummer 2454)
    PERRY RHODAN-Action: Das Venusgehirn. Im Herzen der alten Positronik - Saquola verfolgt einen finsteren Plan (Band Nummer 28)
    Dantyrens Rückkehr (Band Nummer 2457)
    Die dunklen Gärten: Angriff auf die Nadel des Chaos - Vergangenheit und Zukunft treffen sich (Band Nummer 2490)
    Der dritte Messenger: An der Akkretionsscheibe - die Generalin muss sich entscheiden (Band Nummer 2491)
 

Mehr zum Inhalt

Der Polyport-Markt (Band Nummer: 2505)


 

1. (Seite 4)

Lanzenkaur

»Nie und nimmer schaffen wir’s!«, flüsterte Zitterkaib. Er rieb sich über den dürftigen, blaugrau melierten Kinnbart, der keine 20 Zentimeter lang war und noch nicht einmal die sippenüblichen Flechten aufwies. »Aasin und seine Blendbrüder werden uns wieder erwischen. Dann setzt es Hiebe, und das Pressgeld müssen wir außerdem abliefern. Warum lassen wir es nicht gleich bleiben und geben ihnen, was sie verlangen?«
»Halt’s Maul und achte gefälligst darauf, dass die Warenkette synchronisiert bleibt!«, fuhr Lanzenkaur seinen Freund an. Er lugte um die Ecke des schäbigen Verwaltungsgebäudes am Ende des Landefeldes. Niemand ließ sich blicken, doch das hatte nichts zu bedeuten. Sie hatten einen langen Weg vor sich, und Aasin mochte überall entlang der Wegstrecke auf sie lauern.
»Aber ...«
»Lass dieses ständige Aber! Sonst eheliche ich deine Schwester doch noch, und du musst für die Mitgift aufkommen.«
Geld war ein Argument, dem sich Zitterkaib niemals entziehen konnte. Also zog der Jüngere die traditionelle Maulsperre herab und verankerte das Gummibändchen an den Seitenhaken. Dieses profunde Mittel, die eigene Geschwätzigkeit zu bremsen, machte sich bei Brautwerbungen, Vertragsanbahnungen oder bei Diskussionen über die aktuellen Schurfball-Ergebnisse bezahlt und hatte schon so manche Keilerei im Keim erstickt. Auch wenn es darum ging, den Warenzug der Sippe in die Sicherheit der Auktionshäuser zu schaffen, bewies das altgediente Ritual-Werkzeug seine Bedeutung. »Also los dann!«, flüsterte Lanzenkaur und winkte seinen Begleitern, ihm zu folgen. Sie passierten die Absperrung, die das Raumlandefeld von der Warenlager- Peripherie trennte, und überquerten das freie Terrain, so rasch es ging. Aasin und seine Blendbrüder würden in diesem Moment informiert werden, dass sie auf dem Weg waren.
Zitterkaib und seine Cousins behielten die beladenen Schwebekoffer im Schlepptau, während Lanzenkaur tunlichst darauf achtete, dass die Route eingehalten wurde. Ein gutes Dutzend Diversoren umschwebte den kleinen Trupp, stets bereit, ihrer Aufgabe nachzugehen. Sie überquerten die Dritte Peripherie-Straße, schlängelten sich entlang der wartenden Bodentaxis durch das Nadelöhr der Zollpresse, das um diese Zeit insbesondere von Tagestouristen umringt wurde. Die Angehörigen einer schwer bewaffneten Hopken-Wachttruppe schenkten ihnen keine Aufmerksamkeit, sie gehörten zu jenen Söldnern, die direkt dem Marktleiter unterstellt waren und nichts mit Aasin zu tun hatten.
Als sie die Zollbarrikaden hinter sich gelassen hatten und die Hallen vor ihnen auftauchten, wagte es Lanzenkaur erstmals durchzuatmen. So weit, so gut. Im Schatten eines Informationsstandes schöpften sie tief Atem. Nahe dieses stark frequentierten Eingangsbereichs, der zum beliebten Vergnügungsbereich für Tagestouristen gehörte, fielen sie trotz der Kisten, die sie mit sich schleppten, kaum auf. Lanzenkaur kontrollierte die Anzeigen seiner Individual-Orter. Keine Anzeichen von Gefahr, doch das hatte nichts zu bedeuten. Die Deflektoren der Hopken waren wesentlich leistungsfähiger als ihre eigenen Geräte.
»So weit sind wir schon lange nicht mehr gekommen«, nuschelte Zitterkaib, der seine Maulsperre ein wenig gelöst hatte. »Diesmal schaffen wir’s. Ganz sicher.«
Seine Stimmung schwankte zwischen grenzenlosem Pessimismus und überschwänglichem Enthusiasmus. Darin ähnelte er den meisten ihrer Sippe.
»Wir haben erst die Hälfte des Weges hinter uns«, mahnte er zur Vorsicht. »Bleibt aufmerksam. Überprüft nochmals die Warenkette und seid bereit, die Diversoren einzusetzen.«