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Klinische Chemie pocket

Klinische Chemie pocket

von: Matthias Imöhl

Börm Bruckmeier Verlag, 2003

ISBN: 9783898622158, 383 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 12,60 EUR

Ersparnis: 2,20 EUR

  • Daumendrücken - Der ganz normale Aberglaube im Alltag
    Erotik anal
    Das erste Mal - Erotische Bettgeschichten über die Entjungferung einer Debütantin und Defloration einer Jungfrau
    Die gelehrige Schülerin
    Autoantikörper bei systemischen Autoimmunerkrankungen. Ein diagnostischer Leitfaden
    Normalwerte pocket
    Die erfolgreiche Gehaltsverhandlung - Strategien für mehr Geld
    Chirurgische Notfälle pocket
  • Duden. Allgemeinbildung. Testen Sie Ihr Wissen. 1000 Fragen und 4000 Antworten.
    EKG pocket
    Das sexuelle Leben der Catherine M.
    Differentialdiagnose pocket
    LaborMedizin - Indikationen, Methodik und Laborwerte

     

     

     

     

 

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Klinische Chemie pocket


 

3.42 Tumormarker (S. 74-75)

Allg: Unter dem Begriff ’Tumormarker’ werden Substanzen zusammengefasst, die bei der Tumorsuche, der Identifizierung spezieller Tumoren sowie in Prognosebeurteilung und Therapiekontrolle nützlich sein können.

Vork / Bildung: Tumormarker entstammen einer Vielzahl von Stoffklassen. Meist werden sie im Tumorgewebe gebildet (tumor-derived) oder von nicht-malignen Zellen im Zuge des durch den Tumor gestörten Stoffwechsels produziert (tumorassociated).

Ind: Tumorsuche nur gezielt möglich (spezifisch und teuer) Häufigkeit von Tumormarkerbestimmungen bei nachgewiesenem Malignom:

• Vor der ersten Therapie (Operation, Chemo-, Hormon- oder Radiotherapie)
• Postoperativ bzw. nach Therapiebeginn - 2 bis 10 Tage nach Therapie (gemäß der HWZ des entsprechenden 0 Tumormarkers) - alle 3 Monate während der ersten 2 Jahre - alle 6 Monate im 3. bis 5. Jahr - vor jedem Therapiewechsel
• Bei Verdacht auf Rezidivierung oder Metastasierung f
• Bei erneutem Staging
• 2 bis 4 Wochen nach dem Auftreten eines Konzentrationsanstiegs des entsprechenden Tumormarkers

3.42.1 Klinisch relevante Tumormarker

CEA Carcinoembrionales Antigen Cut-Off
< 3,8 µg/l: normal (Cut-Off-Werte methodenabhängig zwischen 1,5 bis 5,0 µg/l) < 10 µg/l: Graubereich (Hepatopathie? Raucheranamnese? Entzündung? Cave: Adeno-Ca)
> 10 µg/l: Verdacht auf das Vorliegen eines malignen Prozesses
> 20 µg/l: Deutlicher Hinweis für malignen Prozess

Interpretation
• Ca: Kolon, Magen, Pankreas, Mamma, Leberzell., medulläres Schilddrüsen-Ca, Bronchial
• Beim Colon-Ca: Korrelation mit Gesamt-Tumormasse
• Ausgezeichneter Marker mit besonders hohen Werten bei hämatogenen Metastasen: Knochen, Leber, Lunge, sowie bei multiplen Metastasen
• Benigne (Werte meist <10µg/l): Hepatopathie (entzündliche /Lebererkrankungen, Alkohol, Leberzirrhose), Pankreatitis, GITEntzündungen, Entzündungen der Lunge, Raucheranamnese
• Bestimmung in Komb. mit and. Tu-Markern: Steigerung der Sensitivität Pathophysiologie • Glykoprotein mit einem Kohlenhydratanteil von 50%
• Normaler Bestandteil der kolorektalen Schleimhaut. Expression vor allem in GIT und Pankreas. Kommt darüberhinaus auch in anderen Epithelien wie z.B. dem Vaginalepithel und verschiedener Drüsen wie z.B. Foveolae des Magens und Schweißdrüsen vor.