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Solo für Mondra Diamond (Band Nummer: 2506)

Solo für Mondra Diamond (Band Nummer: 2506)

von: Michael Marcus Thurner

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perpr2506book, 64 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Die Stadt am Ende des Weges (Perry Rhodan Bd. 2558)
    In der Steilen Stadt: Intrigenspiel auf Evolux – das Diebeskommando kämpft sich durch (Band Nummer 2453)
    Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)
    Operation Kobaldblau: Ein Diebeskommando in Aktion – Mondra Diamond verfolgt einen heiklen Plan (Band Nummer 2452)
    Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)
    Schiff aus der Ewigkeit: Sie betreten den Obelisk-Raumer – ein Blick in eine andere Welt (Band Nummer 2454)
    PERRY RHODAN-Action: Das Venusgehirn. Im Herzen der alten Positronik - Saquola verfolgt einen finsteren Plan (Band Nummer 28)
    Dantyrens Rückkehr (Band Nummer 2457)
  • Die dunklen Gärten: Angriff auf die Nadel des Chaos - Vergangenheit und Zukunft treffen sich (Band Nummer 2490)
    Akademie der Mikro-Bestien (Band Nummer 2456)
    PERRY RHODAN-Action: Das Wanderer-Backup: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station (Band Nummer 29)
    Der zweite Dantyren (Band Nummer 2458)
    Der dritte Messenger: An der Akkretionsscheibe - die Generalin muss sich entscheiden (Band Nummer 2491)
    Die Magie der Hexen
    In der Halbspur-Domäne (Band Nummer: 2507)
    Splitter des Bösen (Perry Rhodan Bd. 2559)
 

Mehr zum Inhalt

Solo für Mondra Diamond (Band Nummer: 2506)


 

1. (Seite 4)
Icho Tolot

»Sind das die beiden Herrschaften, die mit einem gestohlenen Schiff der Halbspur- Changeure unterwegs sind und ihre kleine Freundin suchen?«
Ich gönne mir eine Zehntelsekunde Pause, bevor ich gezielt analysiere. Ich verzichte dabei auf die Möglichkeiten meines Anzugs. Ich höre den Sprecher einatmen, ich sehe zu, wie sich sein Brustkörper allmählich hebt. Alles rings um mich wirkt wie eingefroren.
Ich reagiere und denke rascher als die meisten Vernunftwesen. Schon vor langer Zeit haben wir Haluter erkannt, dass wir so tief in die Zeitdimension eindringen, dass unsere Reaktionen wie Zauberei anmuten. Darüber hinaus sehen, riechen, spüren, schmecken wir die Dinge anders. Intensiver. All das – wie auch unsere körperliche Überlegenheit – hebt uns empor.
Ich empfi nde Demut angesichts dieser Gedanken.
Ich weiß, dass wir Haluter trotz allem nur ein kleines, unbedeutendes Teilchen im großen Ganzen des Makroversums sind. Die Spuren, die wir hinterlassen, sind ein wenig breiter und tiefer als die anderer Völker. Aber auch sie werden verwehen. Zwei Zehntelsekunden sind vergangen. Der Toyken hat den Atemzug beendet. Ich kann ihn und seine Artgenossen riechen, und ich beginne, die Ausdünstungen zu analysieren. Ihr Körpergeruch ist interessant. Von Mondra Diamond und Perry Rhodan weiß ich, dass er bei Terranern Wohlbefi nden auslöst.
Drei Zehntelsekunden sind vergangen. Ich warte, bis Rhodan reagiert. Ich werde mich seiner Meinung anschließen. Er besitzt etwas, das mit Worten nicht zu erklären ist. Es befähigt ihn, fast immer die richtige Entscheidung zu treffen. Es ist weit mehr als Instinkt, es ist eine Begabung, für die es vielleicht in den oberen, bislang unerforschten Bereichen des Psi-Spektrums eine Erklärung gibt. Oder aber, so analysiere ich im stillen Zwiegespräch meiner beiden Gehirne, er ist ein Geschenk höherer Mächte, die es gut mit uns minderen Lebensformen meinen.
Vier Zehntelsekunden sind vergangen. Ich bereite mich darauf vor, mich umzuwandeln und mein Zweitherz zuzuschalten, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen. Ich nehme mir die Zeit, meine Körperfunktionen ein weiteres Mal zu kontrollieren. Fünf Zehntelsekunden sind vergangen. Ich erkenne: Über den Stimmfrequenzen des toykenischen Anführers liegt etwas, das man als »Furcht« bezeichnen könnte. Bezeichnen muss!, korrigiere ich mich selbst mit dem Planhirn. Ich denke im Zusammenwirken beider Gehirne weiter: Der Toyken spiegelt Selbstbewusstsein vor, das er nicht besitzt. Wir sind in sein Heiligstes vorgedrungen, meine Größe jagt ihm gehörigen Respekt ein.
Sechs Zehntelsekunden sind vergangen. Perry Rhodan reagiert. Während ich weiterhin sondiere, die Eindrücke in Zusammenarbeit von Ordinär- und Planhirn verarbeite und an Strategien feile, gehorcht er seinem außergewöhnlichen Verstand. Er beginnt zu reden. Nicht alles, was er sagt, ist logisch fundiert. Aber es passt zur Situation. Seine Worte sind meist spröde, manchmal bissig und sarkastisch, manchmal auch überheblich. Es ist eine Mischung, die auf den narbengesichtigen Anführer der Toyken zugeschnitten ist. Der Ton passt. Ich bewundere ihn für sein in-tuitives Vorgehen.
Die Sekunden vergehen, während ich die Kleinen von oben herab beobachte. Der Bokazuu-Söldner überragt die Toyken und Perry Rhodan, ist aber immer noch einen Meter kleiner als ich.
Mittlerweile habe ich das Umfeld gesichtet. Den schmalen Gang, der mir kaum Platz zum Bewegen lässt, die vielen Zellen, die davon abzweigen. Der Boden unter mir klingt hohl, etwas ächzt unter meinem Gewicht. Die Decke ist mit dünnen Hartplastschalen verkleidet, die ich zwischen zwei Fingern zerbröseln könnte Ich bleibe wachsam, bin auf eine Auseinandersetzung vorbereitet. Schon sind 15 Sekunden vergangen, eine Ewigkeit, die mir genügt hätte, alle Söldner außer Gefecht zu setzen. Doch Perry Rhodan schafft es wieder einmal, die Situation ohne Blutvergießen zu meistern.