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Die Legitimität des Marktregimes - Leistungs- und Gerechtigkeitsorientierungen in neuen Formen betrieblicher Leistungspolitik

Die Legitimität des Marktregimes - Leistungs- und Gerechtigkeitsorientierungen in neuen Formen betrieblicher Leistungspolitik

von: Wolfgang Menz

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2009

ISBN: 9783531915890, 438 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 59,99 EUR

Ersparnis: 9,96 EUR

Mehr zum Inhalt

Die Legitimität des Marktregimes - Leistungs- und Gerechtigkeitsorientierungen in neuen Formen betrieblicher Leistungspolitik


 

Die einstmals viel diskutierte "Krise der Leistungsgesellschaft" ist ausgeblieben. "Leistung" ist mehr denn je zentrale Rechtfertigungsnorm für soziale Ungleichheit und wichtigstes Bewertungsprinzip für Arbeitshandeln. Dahinter steht aktuell ein grundsätzlicher Wandel in der Definition von Leistung. Im betrieblichen Marktregime zählt immer weniger (allein) der menschliche Aufwand, sondern das, was externen Verwertungskriterien genügt. Aber ist dieser strukturelle Formwandel des Leistungsprinzips überhaupt subjektiv gedeckt, kann das Marktregime Legitimität für sich beanspruchen?

In Auseinandersetzung mit der industrie- und arbeitssoziologischen Diskussion sowie mit drei theoretischen Traditionen im Anschluss an Weber, Marx und Foucault wird zunächst der begriffliche Rahmen der Analyse umrissen. Anschließend steht empirisch die Subjektperspektive im Mittelpunkt. Wie wird der Umbruch in den Bewertungs- und Vergütungsprinzipien normativ bewertet? Entsteht ein neues "Leistungssubjekt", ausgestattet mit "marktgerechten" und "erfolgsbezogenen" Handlungsorientierungen? Erodiert Leistungsgerechtigkeit als soziale Basisnorm oder wird Gerechtigkeit vielmehr zu einem Prinzip der Kritik an neuen Leistungszumutungen? Gelingt es den neuen Leistungsordnungen, Zustimmung und Gefolgschaft zu mobilisieren oder kommt es zu einer Legitimationskrise von Leistungspolitik?