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Helmina von Chzy. Leben und Kunst in Paris seit Napoleon I.

Helmina von Chzy. Leben und Kunst in Paris seit Napoleon I.

von: Helmina Von Chezy, Bénédicte Savoy (Hrsg.)

Akademie Verlag GmbH, 2009

ISBN: 9783050046280, 793 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 71,80 EUR

Ersparnis: 8,00 EUR

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Mehr zum Inhalt

Helmina von Chzy. Leben und Kunst in Paris seit Napoleon I.


 

Die junge Berlinerin Helmina von Hastfer (1783-1856), geborene Klencke, reist 1801 nach Paris, um als Journalistin aus dem politischen und kulturellen Zentrum Europas zu berichten. In einer Zeit, in der die Reiseliteratur boomt und der Bedarf an Information aus fernen Metropolen groß ist, wird sie bald Mitarbeiterin der von Friedrich Schlegel herausgegebenen Zeitschrift Europa, verfasst Beiträge für deutsche Zeitschriften wie Eunomia oder London und Paris und gibt von 1803 1804 die Französischen Miscellen für Johann Friedrich Cotta heraus. Das Werk Leben und Kunst in Paris seit Napoleon dem Ersten (zweibändig 1805 und 1807 publiziert) ist das Resümee der ersten Jahre ihrer journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit in der französischen Hauptstadt. Chézy schildert darin zahlreiche Besuche in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen und Museen, zu denen sie aufgrund ihrer guten Verbindungen zur französischen Gesellschaft Zugang hatte. 

Neben Berichten über das Musée Napoléon, kaiserliche Schlösser wie Malmaison oder das gerade eingerichtete St. Cloud, die Gemäldesammlung Lucien Bonapartes, die Industrie-Ausstellung von 1806 oder die Porzellanmanufaktur in Sèvres finden sich Schilderungen von Napoleons Reisen nach Köln und Boulogne oder über den Besuch von Papst Pius VII. in Paris. Anekdoten, Briefe und Gedichte, die Chézy während ihres Aufenthaltes in Paris verfasste, Übersetzungen arabischer und persischer Gedichte ihres zweiten Ehemannes, des Orientalisten Antoine Léonard de Chézy, sowie Übersetzungen altfranzösischer Gedichte ergänzen die Schilderungen. In der vorliegende Publikation wird das in Vergessenheit geratene und nur schwer zugängliche Werk, dessen Themenvielfalt und Ausführlichkeit einzigartig unter den Berichten über Paris aus der Zeit um 1800 ist, erstmals seit seinem Erscheinen wieder veröffentlicht und durch einen ausführlichen Kommentar erschlossen.