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Aufatmen! - In nur einem Tag endgültig zum Nichtraucher.

Aufatmen! - In nur einem Tag endgültig zum Nichtraucher.

von: Jan Geurtz

nymphenburger Verlag, 2002

ISBN: 9783485009249, 192 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 5,40 EUR

Ersparnis: 0,55 EUR

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    Der Tod geht um in Tomelilla
 

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Aufatmen! - In nur einem Tag endgültig zum Nichtraucher.


 

18. Die Angst vor dem Aufhören; die Befürchtung zu scheitern (S. 83-84)

Wenn Raucher einmal anfangen, über das Aufhören nachzudenken, geraten sie häufig zwischen die Fronten zweier widersprüchlicher Ängste. Einerseits haben sie Angst, dass ihr Versuch aufzuhören scheitern könnte. Und sobald es gelungen ist, sich ein wenig über diese Angst hinwegzusetzen, entsteht die Angst, dass der Versuch aufzuhören gelingen könnte und sie für den Rest ihres Lebens die Zigaretten vermissen werden. Diese doppelbödige und widersprüchliche Angst sorgt dafür, dass viele Raucher den Mut aufgeben und lieber gar nicht mehr daran denken, mit dem Rauchen aufzuhören. Im Folgenden und im nächsten Kapitel werden wir uns mit diesen widersprüchlichen Ängsten auseinander setzen.

Die Angst zu scheitern ist eine direkte Folge der irrtümlichen Auffassung, es sei sehr schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder Raucher weiß, wie schwer es ist, in eine Situation zu kommen, in der er nicht rauchen darf oder kann. Wie schwierig muss es dann erst sein, wenn es mit dem Rauchen endgültig vorbei sein soll. Die irrtümliche Auffassung erwächst aus der Unterstellung, dass es schwieriger sei, nie mehr zu rauchen, als eine Stunde oder einen Tag lang nicht zu rauchen. Das Gegenteil ist wahr. Es ist sehr viel leichter, nie mehr zu rauchen, als zeitweise nicht zu rauchen. Im zweiten Fall bleibt man nämlich der Süchtige, der seine Zigaretten entbehren muss. Nie mehr zu rauchen ist viel einfacher, zumindest wenn Sie erst Ihre Abhängigkeit aufgeben. Denn danach haben Sie kein Bedürfnis mehr nach Zigaretten.

Bevor ein Raucher den Entschluss fasst, seine Sucht zu bewältigen, ist er noch voll und ganz der Angst vor dem Scheitern ausgesetzt. Viele Raucher befürchten Gesichtsverlust bei den Freunden und Kollegen. »Jeder wird dann wissen, dass ich ein Schwächling bin, weil ich es nicht schaffe aufzuhören.« Solche Gefühle gehören zu dieser Angst.