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Am Ende des Weges
Am Ende des Weges ist ein Roman, in welchem die Biographie von Alexander Faust aus seinen unterbewussten Schichten in das Wachkoma seiner Gegenwart überführt wird. Wie in einem Zerrspiegel fügen sich Ereignisse verschiedener Zeitebenen ineinander. Nichterfahrenes spiegelt sich in Gedanklichem. Veraltete Gegenwart zitiert Gleichnisse. Durch sein Begehren, eine andere Person sein zu wollen, in dem er einen Künstlernamen verwendet, verwechselt werden zu können, gerät er in bedrohliche Situationen, in denen das Rankwerk unserer Zeit hinterfragt wird. Man kann dem Irrtum erliegen, etwas für wahr zu halten, was es gar nicht gibt, oder dass etwas dem ähnelt, was gewesen ist. Die Nähe zu noch bestehenden Aktualitäten verlangt die Erklärung, dass Ähnlichkeiten geschilderter Vorkommnisse zu denen unserer Wirklichkeit rein zufällig vorkommen. Spieler und Gegenspieler bedingen einander. Manche Ereignisse gehen uns ja auch gar nichts an. Der Autor Karl-Heinz Hoffmann, Jahrgang 1943, Opernsänger im Staatsopernchor der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Semperoper also, legt nun, nach seinen Romanen "Das ungeschriebene Buch", "Gegen den Wind", "Spurlos", "Fragment" und "Der Glaskäfig" sein jüngstes Werk "Am Ende des Weges" vor.
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