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Meine Patientin im Wachkoma - Tagebuch einer Krankengymnastin

Meine Patientin im Wachkoma - Tagebuch einer Krankengymnastin

von: Gabriele Dreher-Edelmann

Engelsdorfer Verlag, 2012

ISBN: 9783869013909, 334 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 8,99 EUR



  • Faschismus in Italien und Deutschland - Studien zu Transfer und Vergleich
    Aufstand und Zwangsumsiedlung - Die kubanischen Unabhängigkeitskriege 1868-1898
    Rohstoffquelle Abfall - Wie aus Müll Produkte von morgen werden
    Räume des Schreckens - Gewalt und Gruppenmilitanz in der Ukraine 1905-1933
    Zertifizierungsverfahren und Auditierung erfolgreich vorbereiten
    Waffen Wissen Wandel - Anpassung und Lernen in transkulturellen Erstkonflikten
    Projektmanagement in der Instandhaltung
    Eroberungen - Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941-1945
  • Total Productive and Safety Maintenance - Produktionsstätten, Prozesse und Anlagen sicher und effizient gestalten, 26. Instandhaltungsforum
    Imaginierte Gemeinschaft - Zugehörigkeiten und Kritik in der europäischen Einwanderungsgesellschaft
    Das Imaginäre im Sozialen - Zur Sozialtheorie von Cornelius Castoriadis
    John Sinclair - Folge 1793 - Das Omen aus der Hölle
    Privatisierung - Idee und Praxis seit den 1970er Jahren
    Landwirtschaftlicher Hofjurist - Rechtstipps für Bauern, Grund- und Waldeigentümer
    Europäische Integration - Deutsche Hegemonialpolitik gegenüber Westeuropa 1920-1960
    Gingerbread Hearts - Six Lesbian Christmas Stories
 

Mehr zum Inhalt

Meine Patientin im Wachkoma - Tagebuch einer Krankengymnastin


 

Koma-Patienten sind Menschen, die noch leben. Sie müssen nicht nur versorgt werden, sondern sie sind Menschen, die als Individuen respektiert, und entsprechend angesprochen werden müssen. Es bringt wenig Erfolg mit großen Erwartungen, und einem Übungsplan in eine Stunde zu gehen. Wichtig ist, die Stimmung und Verfassung des Patienten zu beobachten, um das Übungsprogramm der jeweiligen individuellen Tagesform anpassen zu können. Man wird auch immer wieder Fragen stellen müssen, um zu erfahren, ob man verstanden worden ist. Um das etwas unsichere Augenzwinkern zu umgehen, erarbeiteten wir das Kneifen in die Hand des Fragenden. Einmal kneifen bedeutete »ja«, zweimal kneifen »nein«. Diese deutlichere Aussage war mir wichtig, damit mir meine Patientin mitteilen konnte, wann sie bei einer Übung Schmerzen bekam. Ich beschloss, dieses Tagebuch zu veröffentlichen, um interessierte Leser über das Leben meiner Patientin im Wachkoma zu informieren. Sie erfahren, dass es ein Mensch mit Gefühlen und Ängsten ist, die er manchmal nur zaghaft, oder gar nicht zeigen kann. Dass er in einem Dasein lebt, zu dem wir keinen Zugang haben, aus dem er uns aber, wenn wir Geduld haben zu warten, langsam entgegenkommt. Mit unserer Zuwendung geben wir ihm die Möglichkeit, sich immer wieder neu zu orientieren, um den Weg zurück zu uns zu finden.