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JavaScript-Kompendium - Interaktives und dynamisches Webpublishing

JavaScript-Kompendium - Interaktives und dynamisches Webpublishing

von: Tobias Hauser

Markt +Technik Verlag, 2003

ISBN: 9783827264657, 766 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 24,95 EUR

Ersparnis: 25,00 EUR

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JavaScript-Kompendium - Interaktives und dynamisches Webpublishing


 

12 Browserunterscheidung (S. 362-363)

Browserübergreifend zu programmieren, stellt für den Webentwickler eine der größten Herausforderungen dar. Das traf vielleicht früher einmal zu? Nein, leider hat sich daran nicht viel geändert. Zwar muss im Allgemeinen auf Fossilien wie Netscape 2 und 3 oder Internet Explorer 3 keine Rücksicht mehr genommen werden, aber die vierte Generation macht genug Probleme und auch neuere Browser sind noch nicht so einheitlich und standardkonform, wie der Programmierer das gerne hätte.

Was kann der motivierte Entwickler nun tun? Er muss sich bei jeder Methode, Eigenschaft oder Funktion, die er verwendet, Gedanken über die unterstützten Browser machen. Dabei hilft Ihnen dieses Buch, denn es bietet zu allen wichtigen Bereichen Übersichtstabellen mit den unterstützten Browsern. Müssen Sie also auf neuere Funktionalität verzichten und nur mit dem programmieren, was bereits in der vierten Generation von Netscape und Internet Explorer vorhanden war? Das geht natürlich nicht. Insbesondere bei DHTML werden auch alte Konzepte wie die Layer von Netscape nicht mehr unterstützt.

Daher bleibt häufig kein anderer Ausweg, als Code für verschiedene Browser zu schreiben. Alle, die für ein Intranet produzieren, werden sich jetzt freuen. Wenn es nur einen Browser gibt, hat man alles im Griff. Die Praxis zeigt allerdings anderes. In den meisten Intranets dürfen die Nutzer auch andere Browser installieren. Bei mir nicht, werden manche Systemadministratoren sagen. Aber: Insbesondere bei Laptops ist das kaum zu kontrollieren und viele Firmen mit Kopfarbeitern wollen den Mitarbeitern diese Freiheit auch nicht nehmen.

Wer von der Norm abweicht, also andere Browser verwendet, hätte also schon mal Pech gehabt. Wird das in Kauf genommen, gibt es aber weitere Probleme. Neue Browser halten Einzug und vielleicht wird eines Tages in der ganzen Firma der Browser gewechselt. Dann sind Browser-übergreifende Skripten meist schneller angepasst.

Hat sich der Entwickler nach langem Hin und Her entschlossen, welche Browser er beliefern möchte (siehe Anhang A »Browser«), bleibt die Frage, welche Methode zur Browserunterscheidung am sinnvollsten ist. Zur Wahl stehen drei sehr unterschiedliche Methoden:

- Die Verwendung des language-Attributes, um die JavaScript-Version herauszufiltern
- Die Informationen aus dem navigator-Objekt, um Browser und Version zu unterscheiden
- Browserobjekte, die bestimmte Browser identifizieren


Jede der drei Methoden wird hier besprochen und hat bestimmte Vor- und Nachteile. Sie finden nach der Vorstellung der Alternativen jeweils einen kurzen Absatz mit der Überschrift »Sinnvoll?«, der erläutert, für welche Anwendungen diese Art der Browserunterscheidung sinnvoll ist.